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Mach dich beim Running frei und unabhängig von äußeren Umständen wie Wetter, Jahreszeit oder Dunkelheit! Es ist ja oft so schon schwer genug, zwischen Arbeit und Alltagstrubel genug Zeit fürs Laufen freizuhalten und die Motivation bei langen Laufplänen hoch zu halten. Gut also, wenn du immer die richtige Laufkleidung für jedes Wetter parat hast.
Egal ob du dich beim Laufen einfach richtig auspowern willst, mit einem Plan für Stadtlauf, Marathon oder Halbmarathon trainierst oder einfach nur Abends um Runterkommen und für Kondition und Gesundheit entspannt joggen gehst: Mit dem richtigen Equipement macht Laufen einfach noch mehr Spaß. Du bist nämlich so auf alle Einflüsse wie Dunkelheit und verschiedene Wetterbedingungen immer gut vorbereitet. Damit du auch spontan jederzeit starten kannst, ordne am besten mehrere Sets griffbereit im Kleiderschrank vor.
Beim Bergwandern oder Skifahren tragen Sportler seit Jahren selbstverständlich spezielle und optimale Ausrüstung und Funktionskleidung für ihren Sport. Damit verbessern sie die eigene Leistung noch weiter und sind immer für das Wetter gerüstet. Laufen ist mittlerweile eine der beliebtesten Sportarten. Immer mehr ambitionierte Läufer wollen den Sport so professionell wie möglich betreiben und bestmöglich gerüstet bei Wettbewerben starten oder in der Stadt wie Querfeldein unterwegs sind.
Vorbei sind die Zeiten des Dauerlaufs, in denen Läufer höchstens darauf achteten, welche „Turnschuhe“ sie anziehen. Denn jeder Jogger weiß, was das richtige Material und der passende Schnitt der Laufkleidung für einen Unterschied machen und wie störend unpassende Kleidung beim ambitionierten Running oder Feierabendlauf ist: Kleidung, die kratzt, den Bewegungsablauf behindert oder dich wie in Plastik zu heiß einpackt. Oder Baumwollkleidung, die sich zwar anfangs schön natürlich auf der Haut anfühlt. Sich aber schon bald mit Schweiß vollsaugt und dann triefend nass dazu führt, dass du beim Laufen fröstelst.
Die bestmögliche Ausrüstung für jede Sportart ist die, welche speziell auf die jeweiligen Erfordernisse der Sportart ausgelegt. Sie erfüllt also eine bestimmte Funktion: Daher die Bezeichnung Funktionskleidung. Marken und Hersteller im Laufsegment arbeiten deswegen mit Läufern zusammen, lassen ihre Produkte von diesen testen und bewerten und entwickeln so Kleidung speziell für die Bedürfnisse beim Running.
Beim Laufen schwitzt du viel und deswegen müssen Lauftextilien Schweiß schnell vom Körper wegleiten, damit du nicht in nassen Klamotten frierst. Laufkleidung mit Kompression erhöht außerdem die Durchblutung an wichtigen Stellen wie Waden und Beinen. Der enge Schnitt von Lauftights verhindert, dass du dich beim Laufen verhedderst, flache Nähte, dass etwas scheuert. Weil Laufen als Outdoorsport bei jedem Wetter betrieben wird, muss die Kleidung außerdem vor Kälte, Regen oder Hitze schützen.
Hat man früher also beim Joggen in einfachen, schnell durchnässten Baumwolle T-Shirts zuerst geschwitzt und dann gefroren, gibt es heute schnelltrockende und atmungsaktive, stylische High-Tech Lauftextilien aus Polyester und Polyamid. Schlabberhose und T-Shirt gehören beim Running also definitiv der Vergangenheit an.
Überleg bei der Wahl der Laufbekleidung immer abhängig vom jeweiligen Wetter, ob du es beim Laufen prinzipiell gerne etwas kühler oder lieber doch warm hast: Das ist von Wind und Regen abhängig, aber für das Temperaturempfinden spielt auch deine Tagesform eine Rolle. Das Kälteempfinden ist und außerdem von Mensch zu Mensch extrem unterschiedlich: Während der eine sich schon die Klamotten vom leib reißt, klappert der andere noch mit den Zähnen. Wenn du dich so kleidest, dass dir beim Loslaufen noch etwas kühl ist, wird dir auf der weiteren Strecke sicher angenehm warm. Bist du stattdessen von vornherein dick eingepackt, schwitzt du vermutlich sehr.
Je kälter es wird, umso mehr empfiehlt sich das Zwiebelprinzip. Dafür trägst du beim Running bis zu drei Schichten an Kleidung übereinander. Die Basics der Laufbekleidung für Damen und Herren bilden dabei neben spezieller Laufwäsche und Laufbra Laufshirts oder Longsleeves und Laufshorts oder Lauftight. Für die Regulierung der Körperwärme sorgt die zweite Schicht der Laufbekleidung: beispielsweise ein elastisches Stretch-Fleece Shirt oder ein Hoodie. Die äußere und letzte Schicht im Zwiebelprinzip schützt vor Wind und Nässe. Hier eigenen sich bei Wind etwa Windbreaker Westen, um den Rumpf zu wärmen aber die Arme von einer störenden Extra Schicht freizuhalten. Windstopper Laufjacken sind eher dünn als wärmend: Sie halten lediglich den Wind ab, sind dafür aber auch extrem leicht.
Mit einigen klugen "Extras" erzielst du beim Laufen eine große Wirkung, ohne unnötig weitere Kleidungsschichten anzuziehen. Viele Läufer schwören auf Laufhandschuhe, um klamme Finger und die Handgelenke zu wärmen. Und lassen dafür lieber eine Schicht bei der Oberbekleidung weg. Laufcaps schützen dich im Sommer gegen direkte Sonneneinstrahlung. Laufmützen verhindern bei kälteren Temperaturen, dass du viel Wärme über den Kopf verlierst, Stirnbänder sorgen lediglich für warme Ohren, halten den Wind ab und die Haare im Zaum. Multifunktionelle Schlauchtücher wie Bandanas und Buffs sorgen beim Joggen für den Schutz von Hals und Nacken und schließen diese wichtige Kältebrücke.
portartikelhersteller forschen in den letzten Jahren viel, um Läufer mit idealer Laufbekleidung für alle Klima- und Wetterbedingungen auszustatten. Hitze und Kälte, Nässe, Sonne, Wind: Beim Running profitierst du von neuesten Technologien und hochentwickelten Fasern und Materialmischungen mit Polyester, Polyamid, Elasthan oder Viskose. Diese Kunstfasern sorgen für Elastizität, perfekten Tragekomfort und sind wasserabweisend und halten den Wind ab. Manche Textilien sind außerdem auf extra leichtes Gewicht gearbeitet oder haben einen integrierten UV-Schutz.
Ein wichtiges Kriterium guter Laufkleidung ist immer das Feuchtigkeit und Temperaturmanagement, bezogen auf den jeweiligen Einsatzbereich: Die Kleidung soll Feuchtigkeit auch bei der Kombinationm von mehreren Schichten vom Körper weg nach außen transportieren und schnell trocknen. Bekleidungsstück aus dem SportScheck Laufsortiment sind deswegen durch anpassungsfähige High-Tech-Microfasern und den Einsatz dampfdurchlässiger, lockerer Netzgewebe die schnell trocknen zum Beispiel besonders atmungsaktiv.
Zum Teil hat Laufbekleidung einen kleinen Baumwollanteil. Reine Baumwolle hingegen saugt Feuchtigkeit nur ein und trocknet extrem langsam, so dass sie den gewünschten Regulationeffekt nicht leisten kann. Stattdessen erhöht sie besonders in der kalten Jahreszeit sogar die Gefahr von Erkältungen: Erst schwitzt du, dann frierst du, weil deine Kleidung nass ist und die Temperaturen zu kühl.
Laufkleidung aus dem SportScheck Sortiment unterstützt den Bewegungsablauf von Läufern, ohne zu behindern. Das leistet die elastische, an die unterschiedlichen Körperregionen und die verschiedene Ergonomie von Frauen- und Männerkörpern angepasste Passform unserer Laufklamotten. Du erkennst diese konsequente Ausrichtung selbst an den kleinen, durchdachten Detail der einzelnen Kleidungsstücke. Welche das sind? Du findest beispielsweise in Laufjacken und Laufhosen oft Stretcheinsätze oder elastische Bünde. Laufjacken sind am unteren Rücken, wo man viel schwitzt und leicht friert, manchmal länger geschnitten. Laufsocken haben einen faltenfreien Zehenbereich, Fersenpolster und spezielle Anpassungen für den rechten und linken Fuß. Damen profitieren beim durchdachten Schnitt der Laufbhs etwa von überkreuzten Rückenhaltern und festen Körbchen zur Schock-Absorption. Und der konsequente Einsatz von Flachnähten verhindert Reibung.
kann leistungssteigernd wirken, Verletzungen vorbeugen und die Regeneration verbessern. Kompressionsshirts und Kompressionshosen für Läufer fördern die Durchblutung und halten die Muskulatur warm. Die Hosen sind dabei am Rücken etwa höher geschnitten, um auch diese Körperpartie vor Kälte zu schützen. Eine meist weich angeraute Innenseite und Flachnähte sorgen dafür, dass die enganliegenden Kleidungsteile nicht auf der Haut scheuern.
Der Einsatz und die Verarbeitung von Zips, Nähten, Taschen und Verschlüssen sind auf verschiedene Wetteranforderungen zugeschnitten. Beispiele sind Lüftungsschlitze bei Laufjacken, wasserdichte Reißverschlüsse, Vorrichtungen für Smartphones und Kopfhörer bei Laufjacken. Für dunkle Tages- und Jahreszeiten gibt es spezielle Laufbekleidung mit Reflektoren oder reflektierenden Elementen. Beim Laufen bist du mit diesen stylischen, hellen Neonfarben gut sichtbar
Hast du diesen Spruch schonmal gehört: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Ausrüstung?“ Da ist tatsächlich was dran: Laufen bei angenehm kühlem Wetter ist herrlich! Einfach durch die Pfützen durchzulaufen und die Laufstrecke mal ganz für sich zu haben ist genial – natürlich nur wenn man nicht furchtbar friert. Damit du aber auch bei leichtem Regen und Wind an Herbst- und Frühjahrstagen geschützt bist, brauchst du ein wetterfestes Laufoberteil. Besonders Laufoberteile für schlechtes oder kühles Wetter sollten wärmen, Schutz gegen kalten Wind bieten oder wasserabweisend sein. Beachte, dass sich bei Wind die Temperaturen für dich noch kühler anfühlen.
Eine Laufmütze, Tücher, Buffs und Bandanas erfüllen einen wichtigen Zweck und sehen zudem gut aus: Mit diesen kleinen Helfern kannst du deine Ohren schützen und Kältebrücken schließen. Auch mit Laufhandschuhen kannst du schnell gegen das Kältegefühl beim Loslaufen antreten, und alle Hilfsmittel sobald du warm gelaufen bist klein in den Taschen der Laufjacke verstauen.
Laufkleidung muss bei kalten Temperaturen einen Spagat bewerkstelligen: Sie soll Feuchtigkeit von innen (Schweiß) ableiten und die von außen (Regen) abhalten. Gleichzeitig muss Bekleidung beim Joggen die Temperaturen von Innen (Körperwärme beim Laufsport) und außen (kalte Temperaturen) regulieren („Thermoregulation“). Gute Laufkleidung bietet dieses Feuchtigkeits- und Temperaturmanagement.
Aber bevor du jetzt viele Schichten kombinierst, denk dran: Beim Loslaufen ist dir vielleicht etwas kühl und du fröstelst. Aber das macht nix: sobald du die ersten Kilometer hinter dir hast, wird dir viel wärmer sein! Zieh dich also nicht zu warm an: Das killt die Motivation und du schwitzt dann übermäßig. Und nach dem Training schlüpfst du sowieso ganz schnell in trockene und warme Sachen.
Was du bei nassem, böigem Wetter zum Laufen anziehst, hängt auch von der Jahreszeit ab. Bei einem Frühlingsregen kommst du obenrum meist mit einer Softshelljacke oder leichten, multifunktionellen Laufjacke über Laufwäsche, Shirt oder Lauftank aus. An besonders unwirtlichen, windigen und regnerischen Herbsttagen brauchst du eventuell schon langärmelige Thermolaufbekleidung und eine dritte Schicht gegen die Kälte. Und kombinierst zum Beispiel Laufunterwäsche mit einem funktionellen Longsleeves und einer Hardshell Regenjacke. Extras an deiner Laufjacke wie eine Kapuze, ein hoher Kinnkragen oder Daumenschlupflächer an langen Ärmeln schützen sensible Körperregionen und Körperstellen, die sonst oft „frei liegen“ vor Wind und Kälte. Mit wasserabweisenden Materialien und verschweißten Nähten hält die Laufkleidung den Regen draußen. Eine leichte Laufjacke oder Laufweste, ein Windstopper für Läufer oder ein spezieller Laufsweater oder Laufhoodie sind für viele Runner deswegen besonders wichtige Kleidungsstücke. Bei strömendem Regen bräuchtest du eine absolut wasserdichte Jacke: In diesem Fall wird allerdings der Schweiß nicht perfekt nach außen transportiert und in der Jacke wird dir warm.
Ob du auch bei kühleren Temperaturen gerne in kurzen oder schon in langen Windbreakerhosen unterwegs bist, eine lange Kompressionshose trägst oder einfach in Lauftights startest, hängt letztendlich von deinen Vorlieben und Kälteempfinden an den Beinen ab. Besonders Herren laufen gerne bei praktisch jedem Wetter mit Laufshorts. Aber Achtung: Wenn die Muskeln zu kalt sind, zerrst du dir leicht einen Muskel! Deswegen ein Tipp: bei kühlerem Wetter lässt sich eine Laufshorts auch gut mit einer Kompressionshose drunter kombinieren. Wenn du an Knien und Oberschenkeln leicht frierst, entscheide dich besser für eine Wintertight. und kannst durchaus kurze Laufhosen tragen. langen Tights und eventuell Kopfbedeckung sowie Handschuhe.
Auffällige, helle Neonfarben sorgen dafür, dass du auch im Dunklen gut sichtbar für Autofahrer und andere Läufer bist. Reflektoren oder reflektierende Elemente schützen dich, wenn du am späten Abend durch die Straßen läufst.
Die Funktionalität bei moderner Laufbekleidung ist darauf ausgerichtet, Schweiß schnell nach außen zu transportieren. So wirken Laufshirts im Sommer kühlend und trocknend. Greif im Sommer auf die Basics zurück: Shirt und Laufshorts mit eingenähtem Innenslip, Laufsocken und für nasses Wetter ein schützendes Oberteil. Wichtig ist das Material: Hochfunktionelle Stoffe, wie schnell trocknende Mikrofasern und Gemische mit Elasthan oder gar leichte Merinowolle sind zudem atmungsaktiv.
Laufbekleidung kann kühlend gegen Hitze und bei Sonne wirken und feuchtigkeitsregulierend, antibakteriell und geruchshemmend sein. Hersteller integrieren außerdem in Bereichen wo du viel schwitzt, wie am Rücken oder über dem Po, besondere Materialmischungen oder lockere, luftdurchlässige Netzgewebe und Mesheinsätze. Im Sommer bietet sich außerdem Kleidung mit integriertem UV-Schutz an. In den warmen und sonnigen Monaten sollte man auf schwarze Laufkleidung eher verzichten, da diese Sonnenstrahlung umso mehr anzieht. An extrem heißen und sonnigen Tagen empfiehlt sich als Schutz vor einem Sonnenstich auch ein leichtes und gut belüftetes Laufcaps.
Laufbekleidung wird sehr stark strapaziert. Schweiß, Schmutz und Gerüche kann man beim Laufen fast nicht verhindern und dementsprechend intensiv muss man die Klamotten waschen. Wie man Schweißgeruch in der Laufkleidung wieder loswird? Hier findest du unsere Pflegetipps.
Bei kalten Temnperaturen gilt für Läufer das Zwiebelprinzip! Wind, Nässe, Kälte und Schnee sind für dich als leidenschaftlicher Läufer sicher kein Grund, die Laufschuhe nicht zu schnüren: Dafür hast du Winterlaufschuhe, die für den entsprechenden Untergrund und die Verhältnisse gerüstet sind. Damit du dich bei Schmuddelwetter im Spätherbst auspowern kannst und kalte Temperaturen mit Schnee deine Lauflust nur noch weiter steigern, brauchst du aber unbedingt die richtige Laufbekleidung!
Auch in der kalten Jahreszeiten stärkt Laufen das Immunsystem. Aber mit der falschen Ausrüstung steigt die Gefahr, dass du im abgekühlten Schweiß frierst und dich erkältest. Wenn du andererseits zu warm verpackt bist, macht Laufen im Winter überhaupt keinen Spaß. Je extremer die Witterungen, desto besser muss also die Kleidung passen!
Kombinationsmöglichkeiten der Laufbekleidung, das Zwiebelprinzip und modernste Unterwäsche für Läufer leisten dir wichtige Unterstützung bei kaltem Wetter.
Die goldenen Regel lautet: Trage warme, angenehme Kleidung im Zwiebelprinzip und schließe Kältebrücken. Das bedeutet: du hast beim Joggen mehrere funktionelle Schichten an, beginnend mit richtig guter Laufunterwäsche (zum Beispiel aus Merinowolle) oder Thermo-Laufunterwäsche: du wirst den Unterschied spüren!
Die verschiedenen Schichten deiner Winterlaufkleidung wirken zusammen: Sie transportieren Feuchtigkeit von innen (Körper) nach draußen bzw. zur nächsten Schicht: du bleibst also mit clever kombinierter Winterlaufkleidung beim Laufen trocken. Zwischen deinen Zweibelschichten bilden sich außerdem wärmende Luftpolster. Das hilft dir gegen die Kälte mehr, als nur ein oder zwei dicke Kleidungsstücke oder als unfunktionelle Kleidungsstücke. Schlechte Laufkleidung atmet nicht: das bedeutet, du schwitzt zunächst. Außerdem transportiert sie den Schweiß nicht vom Körper weg: Das bedeutet, du frierst auf Dauer in deinem eigenen kalten Schweiß mehr.
Tipp: In einem weiteren Beitrag erklären wir die Grundsätze und Wirkungsweise vom Zwiebelprinzip für's Laufen und andere Sportarten ganz genau.
Nutze Handschuhe, Mützen und hohe Socken, so dass an Hals und Nacken, am Hinterkopf und an den Knöcheln keine Stellen unbedeckt bleiben. Kopf und Hände gehören zu den Körperpartien, welche besonders schnell auskühlen und über den Kopf verlierst du sehr viel Wärme (das gilt nicht nur für Herren mit Glatze)! Kältebrücken solltest du unbedingt schließen, denn du willst dich ja nicht verkühlen, erkälten, dir Erfrierungen holen oder dir Muskeln zerren. Die leichten, atmungsaktiven Materialien halten den Wind ab und tragen kaum auf: Falls es dir zu warm wird, passen Mütze, Handschuhe und co. in die Taschen deiner Winterlaufjacke.
Auch in den Herbst- und Wintermonaten ist das Wetter nicht immer gleich. Bei Temperaturen über 0 Grad und Sonnenschein reicht als Winterlaufkleidung obenrum ein Fleecshirt über der Funktionswäsche. Wird es zudem noch windig, solltest du noch eine leichte aber windabweisende Jacke drüber ziehen (im Herbst reicht oft eine Laufweste). Wenn es schneit oder sehr kalt und regnerisch ist, hälst du deinen Körper beim Laufen mit einer wärmenden Softshelljacke aus wasserabweisendem Material oder einer Laufjacken aus Goretex warm. Du suchst eine geeignete Winterlaufhose? Für die Beine bieten bei extremen Bedingungen hohe Laufstrümpfe, Thermo-Sweathosen und eine Laufshorts über einer Thermotight zusätzlichen Käklteschutz.
Natürlich musst du deine Winterlaufbekleidung gut auf dein ganz individuelles Kälteempfinden abstimmen. Stell dir deshalb folgende Fragen:
Als Faustregel gilt: je kälter es wird, desto weniger intensiv solltest du Sport treiben. Trotzdem ist das allerwichtigste: Hör auf deinen Körper!
Allgemein können gesunde LäuferInnen bis ca. minus fünf Grad meistens ganz normal joggen gehen, außer es weht beispielsweise ein besonders eisiger Wind. Spätestens bei Temperaturen unter minus 15 Grad solltest du dein Lauftraining durch einen zügigen Spaziergang oder eine Schneewanderung ersetzen.
Denn besonders die Lungen wären beim Laufen dann sehr gefährdet. So bekommen knapp ein Viertel aller Menschen, die bei extremen Minusgraden laufen, sogenanntes Kälte-Asthma, da die kalte und trockene Luft die Bronchien arg reizt. Asthmatiker, die auf Kälte reagieren, müssen besonders vorsichtig sein und gegebenenfalls Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Wenn du das Atmen dauerhaft als zu kalt empfindest: beende dein Lauftraining, egal ob das Thermometer "nur" -5 Grad zeigt, oder kälter.
Im Biathlon muss ein Wettkampf laut Regelwerk bei -20 Grad abgebrochen werden. Sportliche Betätigung ist also bei -19 Grad noch erlaubt. Wir sprechen hier aber von professionell betreuten Athleten, die sich an die äußeren Bedingungen angepasst haben.
Bei sehr niedrigen Temperaturen solltest du auf alle Fälle hohe körperliche Belastungen vermeiden. Wenn du nach Trainingsplan trainierst, passe diesen an die äußeren Bedingungen an: Streue mal einen Ruhetag ein, geh aufs Laufband oder arbeitet durch Stabilisationstraining an den individuellen athletischen Fähigkeiten.
Die Muskulatur ist nicht so leistungsfähig: Der Winter bietet sich für längere und langsamere Läufe an. Im Winter legst du ohnehin die Basis für den Sommer, also ist es nicht so schlimm, wenn du weniger schnell läufst und deine Lungen werden es dir danken.
Genau wie im Sommer, solltest du die am Laufen beteiligten Strukturen pflegen: durch Massagen, Faszienrollen, Streching. Schütze Muskulatur und Bindegewebsstrukturen (Bänder, Sehnen, Faszien) beim laufen im Wintern durch die richtige Kleidung vor der Kälte. Passe dein Schuhwerk dem glatten Untergrund an und wähle im Zweifel Trailrunningschuhe für mehr Grip, z.B. auf festgestrampeltem Schnee, aus. Als Winterlaufschuhe reichen allerdings bei nicht-rutschigem Untergrund meist deine normalen Laufschuhe aus. Allgemein sollest du Stabilisationstraining für Rumpf- und Beckenmuskulatur durchführen.
Das Phänomen tritt meist bei jüngeren, schlanken Frauen auf, deren Körperfett gering ist und die einen niedrigen Blutdruck haben. Unter ähnlichen Voraussetzungen kann dies aber auch bei Männern vorkommen. Mit der Laufkleidung hat das Frieren eher nichts zu tun. Trinke grundsätzlich viel Flüssigkeit auch vor dem Sport und achte auf eine ausgewogenen, auf den Sport abgestimmte Ernährung.
Grundsätzlich soll bei kühlen Temperaturen die Kleidung natürlich beim Laufen wärmen. Vor dem Laufen solltest du ein kurzes Warm Up betreiben, um Sehnen, Gelenke und Muskeln für den Lauf vorzubereiten bevor du dann richtig loslegst. Wer nach einem Lauf friert, auch bei wärmeren Temperaturen, sollte sich mit einer Daunenjacke wärmen, heißen Tee trinken und ausschwitzen. Spring erst danach unter die wärmende Dusche.