Trailrunning Zubehör - Kleinigkeiten mit Großer Wirkung

Eine Trailrunnerin läuft ber regnerischem Wetter über eine Bergwiese.
Das Trail Running Equipment ist meist erst vollständig, wenn man auch an die kleinen, nützlichen Accessoires gedacht hat. Und wir reden hier nicht über Mode Trends, sondern über tatsächlich sinnvolle und hilfreiche, zu meist ultraleichte Funktionsbekleidung, von denen jedes einzelne Stück durchdacht ist und seinen Zweck erfüllt. Zum Trail Running Laufzubehör gehören in jedem Fall eben auch Handschuhe und Halbhandschuhe,  Kompressionssocken und Kompressionsstrümpfe, sowie Buffs! Wie bitte? Buffs?

Multifunktions-Schlauchtücher für Kopf, Hals und auch Arm! Aber dazu gleich mehr. Ebenso, wieso Handschuhe nicht nur im Winter Sinn machen und weshalb Kompressionsstrümpfe die Laufleistung steigern können, Testberichte über Top Marken wie cep Kompressionsstrümpfe oder Kompressionssocken von Asics. Außerdem Weltklasse Athleten wie Anna Frost, Scott Jurek und Anton Krupicka und was sie mit Buff verbindet. Wie schon wieder Buff?

Ja, denn Buff ist nicht nur Bezeichnung sondern auch Marke und zugleich Ausrichter des Weltbekannten Buff Epic Trail, einem der anspruchsvollsten Trails über 100 km. Aber fangen wir mal bei den Füssen an.

Was bringen Kompressionssocken?

Wo immer man sich auch umhört, oder Testberichte liest, Kompressionssocken, ebenso wie Strümpfe gewinnen immer mehr an Stellenwert bei einer Laufausrüstung und allen voran beim Trail Running. Denn gerade bei Langstrecken ab 10 Kilometer, machen sich Strümpfe wie Socken positiv bemerkbar. Ihren Ursprung haben sie aus der Medizin, wo sie vor allem als medizinische Hilfsmittel dienen.

Orthopädische Stützstrümpfe werden vor allem bei Menschen mit Venenerkrankungen und Bindegewebsschwächen, oder zur Thrombosevorbeugung verwendet, dabei drücken sie durch einen äußeren Druck an bestimmten Stellen des Beines die Venen zusammen und unterstützen so den venösen Rückfluss des Blutes. Die funktionellen Fußkleider, denn besonders in der langen Version sind sie ein echter, modischer Hingucker, haben ihren Preis. Modell von Topmarken wie CEP, Falke oder X-Socks kosten gut einmal um die 20 bis 30 Euro, oder sogar mehr. Und gerade beim Socken denken sich dann viele, fange ich das Sparen an, da ja der Schuh schon so viel gekostet hat. Eine Milchmädchenrechnung, wie man so schön sagt, denn deine Füße sollten es dir als Läufer wert sein, da sie mit am meisten beansprucht werden und es eben auch nicht nur um die Füße geht! Ein paar Argumente, weshalb es Sinn macht, die alten Tennissocken nicht zum Laufen zu nutzen, sondern in ein paar gute Kompressionsstrümpfe zum Laufen zu investieren, zeigen wir dir hier.

Vorteile von Kompressionsstrümpfen:


  • Positive Auswirkung auf die Laufleistung
  • Bessere Durchblutung, somit mehr Sauerstoff für die Muskulatur
  • Bei Langstrecken weniger schmerzempfinden in den Beinen
  • Reduziert die Müdigkeit in den Beinen
  • Kann die Sprunggelenke vor Laufverletzungen schützen
  • Verkürzt die Regenerationszeit

 

Was du beim Kauf von Kompressionssocken zum Laufen beachten musst!

Kompressionsstrümpfe sind nicht einfach ein Paar Strümpfe, die man in seiner Größe im Fünferpack kaufen kann. Die sehr eng anliegenden Laufstrümpfe, erfüllen nur dann ihre Wirkung, wenn sie auch passen. Tatsächlich kann man sich in einem Orthopädischen Fachgeschäft seine Strümpfe auch maßanfertigen lassen. Aber der Test einiger Kompressionsstrümpfe von verschiedenen Marken hat ergeben, dass viele Qualitätsprodukte der Spezialisten, wie CEP oder Falke, ebenso wie die der Sportartikel Giganten Salomon, Adidas oder Nike, hervorragende Produkte zum Kauf anbieten. Dringend beachten sollte man aber auf jeden Fall, dass man in einem Fachgeschäft die Möglichkeit hat, sich die Unterschenkel exakt vermessen zu lassen, um eine möglichst optimale Stützwirkung des Strumpfes zu erzielen. Neben der Schuhgröße ist nämlich ebenfalls der Wadenumfang als Größenmaß erforderlich. Da die Laufstrümpfe generell etwas dünner ausfallen, könnte es sein, dass man mehr Platz im Schuh verspürt, was natürlich nicht sein sollte. Klar, der beste Tipp dazu ist es, die Socken gemeinsam mit den Schuhen zu kaufen. Aber die meisten Kompressionsstrümpfe weisen ja zudem noch ein rutschfestes Profil auf, was zusätzlichen noch Halt im Schuh verschafft. Ein letzter wichtiger Punkt ist das Anziehen der Trail Running Kompressionsstrümpfe, denn das erfordert auf Grund ihrer Enge, eine spezielle Technik. Deshalb bieten viele Marken sogar eine Anleitung an, die sich im Verkaufspaket befindet.

Riesen-Gewurschtel muss nicht sein! So ziehe ich Kompressionsstrümpfe an:

 

  • Fass in den Strumpf und greif deine Ferse
  • Zieh den Strumpf an der Ferse auf links
  • Stülpe das Fußteil über deinen Fuß
  • Zieh das Fußteil bis zur Ferse
  • Raff den Kompressionsstrumpf jetzt auf
  • Greif mit beiden Händen den gerafften Strumpf
  • Zieh den Strumpf über die Ferse und zieh ihn dann gleichmäßigen nach oben
  • Zuletzt faltenfrei am Bein verteilen und den Bund NICHT umschlagen

Tja komisch, wieso man bei Handschuhen wohl immer gleich an Winter denkt? Aber um es vorweg zu nehmen, nein, Trail Running Handschuhe sind nicht nur für den Winter gedacht, auch wenn Wärme spenden auch eine ihrer Aufgaben sein kann. Sie bieten aber auch Schutz und Komfort, sowie eine bessere Griffigkeit beim Handling mit Stöcken. Moderne Lauf Handschuhe sind zudem so verarbeitet, dass du auch jederzeit problemlos technische Apparate, wie GPS Gerät, Handy oder die Fitnessuhr  bedienen kannst. Klar, ein Handschuh, besonders an heißen Tagen, ist absolut kein Muss, aber welche zu besitzen kann durchaus auch von Vorteil sein, da man sie nicht immer tragen muss, sie wenig Platz verbrauchen, leicht sind und du sie jederzeit problemlos an und ausziehen kannst.

Die bekannten Hersteller wie unifit, LEKI, raceite, sealskinz, salomon, Gore running wear oder Nike haben verschiedene Modelle in unterschiedlichen Ausführungen. So bietet Nike zum Beispiel einen Fingerhandschuh an, über den man zusätzlich als Wärmeschutz noch eine überziehbare Fäustlings-Hülle ziehen kann. Und auch wenn die meisten Trailrunning Handschuhe Fingerhandschuhe sind, gibt es auch reine Fäustlinge für ganz kalte Tage, Halbhandschuhe oder aber auch fingerfreie Handschuhe, vor allem praktisch zum Bedienen von Handy oder Uhr. Was macht einen guten Handschuh für das Trailrunning aus? Wir zeigen die hier die wichtigsten Eigenschaften, die er erfüllen sollte, außer bei Kälte zu wärmen!

Was muss ein guter Trail Running Handschuh alles erfüllen?


Der Trailrunning Handschuh muss:

  • vor Kälte und Nässe schützen und Wind- und UV-Schutz bieten
  • atmungsaktiv sein, damit du nicht schwitzt
  • praktisch sein, damit du alle Geräte problemlos benutzen kannst (Die meisten Modelle mit Touchscreen Finger Funktion)
  • problemlos an und ausgezogen werden können
  • eine gute Griffigkeit für deine Stöcke besitzen
  • leicht, bequem und anschmiegsam sein
  • deine Hand vor scharfen Kanten und spitzen Steinen schützen

 

Nun ob du einen Handschuh findest, der alle Kriterien erfüllt, könnte schwer werden, da ja doch die Ansprüche unterschiedlich gewichtet werden. Aber besonders der letzte Punkt ist für einen Trailrunner durchaus zu beachten. Wer den Weltklasse Skytrailrunner Marco de Gasperi schon einmal laufen gesehen hat, weiß, wie Hände beim Trailrunning in Anspruch genommen werden können.

Nun gut, wir sprechen hier von einem mehrfachen Weltmeister und Extremsportler, aber die potentiellen Gefahren für die Hände beim Trailrunning liegen auf der Hand! Besonders in rauen, steilen Gebirge nimmt man durchaus auch die Hände des Öfteren mal zu Hilfe. Bergauf aber auch Bergab besteht immer die Gefahr von Stürzen, oder einfach beim sich Abstützen an felsigen Wänden in engen Passagen. Die Auswahl an Handschuhen ist mittlerweile extrem groß, ob spezielle Laufhandschuhe für den Winter, für Damen oder für Herren, lass dich in einem guten Sportfachgeschäft wie Sportscheck beraten, dann triffst du die richtige Wahl.

Dein Buff ist der perfekte Begleiter für den Trail

Wie einleitend schon ein paar Mal erwähnt, wollen wir uns hier mit Buffs beschäftigen. Ja, schon wieder diese Buffs, oft sehr modisch und chic, manchmal bunt, manchmal schlicht, aber immer praktisch. Der Spanische Headwear Spezialist hat sich da was ganz besonderes einfallen lassen, was aus der Trailrunning Szene nicht mehr weg zu denken ist. Auch wenn dieses multifunktionelle Schlauchtuch bereits bei anderen Sportarten ebenso entdeckt wurde, wie als modisches Freizeitaccessoire junger Mädchen, so hat es eine tiefe Verbundenheit und Beziehung zum Trail Running.

Buff, eigentlich Markenname, wird oftmals als Bezeichnung für diese spezielle Kopfbedeckung mit Zusatzfunktion verwendet, obwohl der US Riese Nike seine Version Dri-Fit Running Wrap nennt. Also kommt es nicht selten vor, dass man im Sportgeschäft nach einem Buff von Nike frägt und sogar noch eins bekommt. Also ähnlich wie bei den Inlineskatern die Marke Rollerblades für eine neue Bezeichnung eines Produkts gesorgt hat, gilt dies auch für Buff, weil beide die Erfinder dieser Produkte sind.

Aber zurück zur Vielseitigkeit eines Buff, oder sollte man doch lieber sagen, der Marke Buff? Beides ist irgendwie richtig. Die Vielseitigkeit des Produktportfolios umfasst besagtes Kopfschlauchtuch, aber auch Beanies, Bandanas, Loops, Stirnbänder, Tücher, Bommelmützen und Sturmhauben. Eben alles was so ein Headwear Spezialist haben sollten, aber was nun ist ein Buff und dessen Vielseitigkeit? Die Antwort ist, immer noch ein Markenname und die multifunktionellen Schlauchtücher sind die Bandanas und Loops, die auf mehrere Arten zu tragen sind. Als Kopfbedeckung geben sie dir sowohl Schutz vor Kälte als auch vor Sonnenstrahlen.

Du kannst es aber ebenso als Halstuch oder Ohrenwärmer tragen. Oder aber du setzt es gegen Schweiß als Stirnband oder am Arm ein. Neben seiner Sinnhaftigkeit sind die Kopf-, Ohren-, Hals-, etc. Tücher noch durch die abwechslungsreichen Designs und Stoffe eine absolutes Must Have. Einfarbig, kariert oder mit ausgefallenen Mustern, die Tücher aus atmungsaktiven Mikrofasern oder aus Merino Wolle haben alle eins gemeinsam, sie sind Buffs!

 

Buff Epic Trail Aigüestortes

Da wir beim Thema Buff bereits über das Mega Event in der Trailrunning Szene gesprochen haben, wollen wir die Gelegenheit nutzen, euch auf unsere Rubrik Veranstaltungen und Routen hinzuweise. Hier findet ihr interessante News und Berichte zu bekannten Trail Routen und Trail Running Events im In- und Ausland. So wie eben der Buff Epic Trail im spanischen Aigüestortes, ein Ultramarathon der Superlative, der 2014 zum ersten Mal vom Headwear Spezilaisten Buff veranstaltet wurde.

Für die 100 km benötigte im letzten Jahr der Sieger Sebas Sánchez 13 Stunden und 38 Minuten. Trail Running Größen wie Anton Krupicka, Scott Jurek oder die Schwedin Anna Frost gehörten auch schon zu den Teilnehmern der vergangenen zwei Jahre. Mehr über dieses und andere Events wie die bevorstehende Trailrunning Weltmeisterschaft, erstmalig in diesem Jahr ausgetragen, erfahrt ihr auch hier!