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Laufen

TRAILRUNNINGBERATER: SO FINDEST DU BEKLEIDUNG, AUSRÜSTUNG & SCHUHWERK

Trailrunningschuhe an, Welt aus: Abseits von asphaltierten Straßen laufen, die Natur in ihrer Vielfalt spüren und neuen Grip finden. Was stark nach der Definition von Freiheit klingt, nennt sich auch Trailrunning - DIE Sportart mit Suchtpotenzial. Wir zeigen dir, was du zur Wahl der richtigen Bekleidung, Ausrüstung und Schuhe fürs Trailrunning beachten musst und stellen dir spannende Neuheiten vor.

Trailrunning: Das ist das Laufen auf Geländepfaden, unebenem Terrain und in der Natur – kurzum alles, was sich abseits von asphaltierten Straßen befindet. Viele starten mit dem Trailrunning, um Abwechslung in die Laufroutine zu bringen, die eigene Fitness zu verbessern oder einfach mal etwas Neues auszuprobieren – um mit viel Leidenschaft und Liebe zur Sportart dranzubleiben. Gerade also, wenn du gerne Zeit in der Natur verbringst und noch dazu sportlich aktiv bist, hat Trailrunning großes Suchtpotenzial!

In diesem Blogbeitrag liegt unser Schwerpunkt auf der Bekleidung, dem Equipment und dem Schuhwerk fürs Trailrunning. Möchtest du zusätzliche Hilfestellung, wie du am besten mit der Sportart beginnst und was es dabei zu beachten gibt, empfehlen wir dir einen Blick in diesen Beitrag, in dem alles dafür Wichtige zusammengefasst ist.

 

1) WELCHE BEKLEIDUNG BRAUCHE ICH FÜRS TRAILRUNNING?

Mit jeglichen atmungsaktiven Sportklamotten trailrunnen? Für einen kurzen Feierabendrun in einer Geländestrecke deines Stadtparks mag das reichen. Wenn es hingegen in die Berge geht, gibt es für deine eigene Sicherheit ein paar mehr Dinge zu beachten:

OBERBEKLEIDUNG FÜRS TRAILRUNNING

 

Je nach Temperatur und Jahreszeit trägst du ein kurz- oder langärmliges, atmungsaktives und feuchtigkeitsregulierendes Shirt. Gerade beim Tragen eines Rucksacks können längere Ärmel praktischer sein. Achte darauf, dass keine Logos oder Nähte auf der Haut reiben.
Im Gepäck sollte sich gerade für längere Touren auch eine Regenjacke und, je nach Temperatur und Höhe des Gipfels, eine weitere Isolationsschicht befinden.


Die Regenjacke sollte absolut wasser- und winddicht sowie atmungsaktiv sein und ein kleines Packmaß besitzen. Eine Kapuze spendet zusätzliche Wärme - gerade bei eisigen Winden am Gipfelkreuz.


Als Sport-BH wählst du am besten einen starken Halt und als Material ist die Merinowolle super praktisch: Bei kalten Temperaturen wärmt dich diese selbst in feuchtem Zustand und bei Hitze kühlt sie dich im Zuge der Verdunstungskälte.

TRAILRUNNINGHOSE

 

Die Länge deiner Tights oder Shorts kannst du von der Temperatur und deinem persönlichen Geschmack abhängig machen. Auch hier sollte nichts reiben oder scheuern. Praktisch für die Aufbewahrung von Wertsachen & Co. sind viele Taschen; ein Gummibund sorgt für einen guten Halt und angenehmen Tragekomfort.

TRAILRUNNINGSOCKEN

 

Um Blasen und Scheuerungen vorzubeugen, sollten die Socken eng am Fuß anliegen. Damit keine Steine unterwegs ihren Weg in deine Socken finden, gehen sie am besten etwas höher, als nur bis zum Knöchel. Für den perfekten Sitz bieten sich auch Kompressionssocken an und für zusätzliche Geruchsneutralität gibt es Merinosocken. Wasche die Socken am besten, bevor du sie das erste Mal trägst. So vermeidest du es, im Schuh herumzurutschen.

ACCESSOIRES FÜRS TRAILRUNNING

 

Je nach Wetter und Jahreszeit machen zusätzliche Accessoires Sinn, wie zum Beispiel KopfbedeckungenHandschuhe oder eine Sonnenbrille.

P R O D U K T T I P P

Kennst du schon die Trailrunning-Kollektion von The North Face? Sie ist speziell für LäuferInnen geschaffen, die auf langen Strecken dauerhaften Komfort, Schutz, ein geringes Packmaß und hohe Sichtbarkeit suchen. Mit dabei ist der Vectiv 2.0 - ein Trailrunningschuh mit perfektem Grip, äußerst hoher Stabilität und erstklasse Dämpfung.

 

Hier geht's zum Sortiment von The North Face.

The North Face Trailrunning Kollektion Vectiv

Foto © The North Face

 

2) WELCHE AUSRÜSTUNG BENÖTIGE ICH FÜRS TRAILRUNNING?

Auch bei der Trailrunning-Ausrüstung ergeben sich teils große Unterschiede zum Feierabend-Straßenrun:

TRAILRUNNINGRUCKSACK

 

Wie wir bereits aus Schulzeiten wissen, lässt es sich mit einem "normalen" Rucksack schlecht rennen: Alles wackelt und die Schultern werden ganz schön beansprucht. Aus diesem Grund gibt es spezielle Trailrunningrucksäcke, welche so designed sind, dass sie eng am Körper anliegen und sich so an deinen Bewegungsfluss anpassen. Achte bei der Wahl deines Rucksacks also darauf, dass du die für dich richtige Passform auswählst. Viele Marken haben auch Damenmodelle, die speziell an die Ergonomie des weiblichen Körpers angepasst sind. Das Volumen richtest du danach aus, was du alles mitnehmen musst, welche Art von Tour du planst und wie lange du unterwegs sein wirst.

TRINKSYSTEM BEIM TRAILRUN

 

Ebenfalls wichtig, damit du nicht ständig anhalten musst: Ein Trinksystem, welches an den Rucksack angedockt ist.

TRAILSTÖCKE

 

Oft am Trailrunningrucksack integriert, ist ein Befestigungssystem für Stöcke. Stöcke sind in vielerlei Hinsicht wichtig: Sie entlasten deine Füße bergauf und deine Knie und Gelenke bergab. Damit verlagern sie einen Teil der Belastung auf den Oberkörper, wodurch du gerade bei langen Strecken Ermüdungserscheinungen und Muskelschwächen reduzieren und so deine Gesamtperformance steigern kannst. Und gerade wenn es mal rutschig ist, schenken sie dir die extra Portion Halt und Sicherheit. Deine Stöcke sollten ein kleines Packmaß und ein geringes Gewicht besitzen und schnell zusammenfaltbar sein. Außerdem benötigen sie einen technischen Griff mit funktioneller Schlaufe.

 

Mehr Infos zu den richtigen Stöcken inklusive Größentabelle findest du im nachfolgenden Video oder in diesem Blogbeitrag.

GPS-UHR

 

Gerade bei Dunkelheit oder Nebel ist eine GPS-Uhr für deine Sicherheit wichtig: Sie hilft dir, dich in der Natur und den Bergen zu orientieren; mit der Trackback Funktion findest du wieder zurück an deinen Ausgangspunkt. Wichtig dabei ist eine lange Akkulaufzeit, ein gut lesbares Display, ein gutes GPS-Signal, Routenaufzeichnung und Herzfrequenzmessung.

WEITERE ITEMS AUF DEINER TRAILRUN-PACKLISTE

 

Was im Rucksack nicht fehlen darf, sind Proviant, eine Rettungsdecke, ein Handy (insbesondere für den Notruf), ein Erste-Hilfe-Set, eine Regenjacke, evtl. zusätzliche Wärmebekleidung, evtl. eine Stirnlampe und Accessoires (z.B. Mütze oder Handschuhe).

P R O D U K T T I P P

Mit Stöcken des Herstellers LEKI bist du, in der richtigen Größe gekauft, bestens beraten. Besonders empfehlen wir dir den Trailrunningstock Ultratrail FX.One Superlite. Dieser besitzt das sogenannte Trail Shark, das erste exklusiv fürs Trailrunning entwickelte Griff-Schlaufen-System. Dank neuer Luftkanäle im Griff verzeichnet er außerdem 30 Prozent Gewichtersparnis. Ein Shark Frame Strap sorgt für eine maximal effiziente Kraftübertragung zwischen Händen und Stöcken.

LEKI Stöcke Trailrunning Griffe

Foto © LEKI

 

Weitere Infos zur richtigen Kleidung und Ausrüstung fürs Trailrunning kannst du unserem Videoberater entnehmen:

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3) WIE FINDE ICH DEN RICHTIGEN TRAILRUNNINGSCHUH?

Kommen wir zu einem der wichtigsten Must-Haves beim Trailrunning: dem richtigen Schuhwerk! Was den perfekten Schuh ausmacht und von welchen Faktoren das abhängt, zeigen wir dir im Folgenden.

GRIP & PROFILSOHLE

 

Für deine Trittsicherheit entscheidend ist die richtige Sohle. Dabei kommt es darauf an, auf welchem Terrain du vorwiegend unterwegs sein wirst. Für anspruchsvolle, rutschige, steile Wege benötigst du ein aggressives Profil. Für weniger schwieriges, trockenes Gelände reicht weniger Grip. Auch die Gummimischung kann entscheidend sein: Mit einem weichen Gummi hast du viel Grip, allerdings fällt hier auch mehr Verschleiß an, was sich auf die Lebensdauer des Schuhs auswirkt. Hartes Gummi ist dafür langlebiger, hat aber etwas weniger Grip als weiches Gummi. Auch hier musst du deine Wahl vom Einsatzzweck abhängig machen. Zusammenfassend kann man sagen: Je technischer der Trail ist, desto mehr Stollenprofil benötigst du.

Zusatztipp für Schnee und Eis: Grödel mitnehmen!

SPRENGUNG

 

Ein weiterer, wichtiger Aspekt bei der Wahl deines Trailrunningschuhs ist die Sprengung. Diese gibt die Höhendifferenz zwischen Vorderfuß und Ferse an. Warum das wichtig ist? Je höher die Sprengung, desto höher ist der Vortrieb. Bergauf entlastet dies Waden und Achillessehne sehr gut. Gerade im Straßenlauf ist eine hohe Sprengung gewöhnlich, Personen die allerdings sehr auf ein natürliches Laufgefühl Wert legen, bevorzugen eine geringere Sprengung. Letztendlich musst du für dich herausfinden, womit du dich am Wohlsten fühlst; allerdings sollte ein Sprengungswechsel langsam und allmählich erfolgen.

DÄMPFUNG

 

Eine hohe Dämpfung federt jeden Schritt ab und schützt deine Füße vor Erschütterungen. Dies ist sehr angenehm für Bänder, Sehnen und Muskeln. Außerdem entlastest du so deine Fußmuskulatur und bekommst nicht so schnell müde Füße, was gerade für längere Laufstrecken sinnvoll ist. Bist du allerdings in technischerem Terrain unterwegs und willst den Untergrund besser spüren, bietet sich ein Schuh mit wenig Dämpfung an. Für was du dich letztlich entscheidest, hängt von deiner Strecke, deinem Komfortbedürfnis und auch deinem Gewicht ab.

PASSFORM

 

Für einen guten Halt im Schuh ist die richtige Passform essenziell. Diese hängt von deiner individuellen Fußform (schmal vs. breit) und der geplanten Strecke und Distanz ab. Beachte auch, dass deine Füße bei längerer Beanspruchung anschwellen; die Schuhe sollten also nicht schon am Anfang einengen.

MATERIAL & GEWICHT

 

Je nach Einsatzzeit und -zweck hast du die Wahl zwischen robustem oder leichtem Material: Ein robustes Material schützt vor Nässe und ist langlebiger. Der Schuh wird dadurch schwerer - aber dafür eben auch komfortabler. Ein leichteres Material bietet sich bei Hitze an. Es bringt zwar weniger Gewicht mit sich, aber dafür auch weniger Komfort.

FITTING GUIDE

 

Beim Kauf eines Trailrunningschuhs kannst du zur gleichen Größe wie beim Straßenlaufschuh greifen. Zusätzlich wichtig ist ein guter Fersenhalt, damit bergauf keine Reibungen entstehen. Und für Bergabläufe solltest du an den Zehen genug Spielraum besitzen, da diese sonst bei jedem Schritt vorne anstoßen. Als Faustregel gilt: Mindestens eine Daumenbreite zwischen Zehen und Fußspitze Platz lassen. Im Vorfußbereich solltest du zudem guten Halt besitzen. Vertraue hier beim Anprobieren auch auf dein Bauchgefühl: Wenn sich alles gut anfühlt, bist du ready to go!

Was es bei der Wahl des richtigen Trailrunningschuhs noch zu beachten gibt, kannst du dem folgenden Video entnehmen:

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