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Wenn der Berg ruft: Deine Wanderjacke für den Herbst und Winter

Klirrende Kälte, stürmische Zeiten oder strahlende Sonne? Wie du dich optimal fürs Wandern im Herbst und Winter ausstattest, erfährst du hier. Genauer gesagt: Welche Jacke höchstwahrscheinlich zu deinem besten Freund und treuen Begleiter werden wird…

AM 22.10.2021

Wanderjacken für den Herbst und Winter

Auf der Suche nach der perfekten Wanderjacke für die kommende Saison, überlege dir zunächst, was genau du mit ihr vorhast bzw. was sie können muss. Es gibt nicht die EINE Lösung für jedermann, vielmehr individuelle Lösungen für deinen persönlichen Zweck. Wirst du viel bei Wind und Wetter unterwegs sein? Planst du anstrengende, schweißtreibende Touren, die viel Beweglichkeit fordern? Oder eher entspanntere Runden, bei denen du viel Wert auf Wärme legst? Dabei kannst du entweder auf mehrere Jacken im Zwiebellook setzen oder eine Alloundlösung in Betracht ziehen. Du entscheidest – und wir finden etwas genau für deinen Zweck!

Wenn’s bitterkalt wird: Daunenjacken, Thermojacken (PrimaLoft), Hybridjacken

Beim Wandern im Winter und bei fröstelnder Kälte wird deine Wahl oftmals auf Daune oder eine Synthetikdaune wie PrimaLoft, führender Anbieter auf diesem Gebiet, stoßen. Beide Jackentypen haben ihre Vor- und Nachteile und ergänzen sich dadurch umso besser. Deshalb haben viele begeisterten Wander- und, allgemein, Outdoor-SportlerInnen meist beide Varianten im Kleiderschrank verfügbar… Neuerdings gibt es außerdem einige Hybrid-Modelle, die die positiven Eigenschaften von Isolationsmaterialien und Softshellstoffen in sich vereinen... 


Daune: Die Jacke für trockene Kälte

Generell gilt: Wenn du eine besonders geruchsarme, leichte und kompakte Jacke (z.B. bei mehrtägigen Wandertouren) suchst, die dir gleichzeitig maximale Isolation und Wärme spendet, greifst du zur Daunenjacke. Denn kein anderes Material hat eine solch hohe Wärmeleistung wie die Daune. Nachteil ist, dass sie bei Nässe verklumpt und sehr langsam erst wieder trocknet.. Achte hier auch unbedingt darauf, dass bei Produktion der Jacke ethische und Tierschutz-Standards eingehalten wurden.

Wenn's nass wird: Synthetikdaunen

Wenn du für Schneeregen und sonstige widrige Wetterbedingungen gewappnet sein willst – oder eine besonders schweißtreibende Aktivität vor dir hast, ist der Griff zur Kunstfaserjacke naheliegender. Sie trocknet um ein Weites schneller als Daunen und behält auch im nassen Zustand 96% ihrer Isolationsfähigkeit. Nachteil von Synthetikdaune ist die oftmals schnellere Geruchsbildung. Ein führender Hersteller in diesem Bereich ist Primaloft.

Die Kombi-Lösung: Hybridjacken

Bei den neueren Hybridjacken besteht der Rumpf beispielsweise aus wärmendem Isolationsmaterial, während an den Armen die nötige Beweglichkeit durch elastisches Softshell-Material hergestellt wird. Die Hybrid Efferaberg von Schöffel beispielsweise ist mit der 4D Bodymapping Technologie ausgestattet: Hier sorgt PrimaLoft Material für angenehme Wärme, während das Außenmaterial Wetterschutz bietet. Elastisches Material unter den Armen schenkt zusätzliche Flexibilität.

Die Allrounder: Softshell und Fleece

Mit Softshell- oder Fleecejacken kannst du nicht viel falsch machen, denn sie sind vielseitig einsatzbar – etwa bei schönem, wärmerem Wetter in wenigen Schichten und bei kaltem, regnerischem Wetter im Zwiebelprinzip – also etwa über der Funktionsunterwäsche und unter der wetterfesten Hardshelljacke.


Fleecejacken: Praktische Eigenschaften & kuscheliger Look

Fleecejacken sind leicht, warm und lassen sich dadurch auch super mehrschichtig tragen. Fleece ist atmungsaktiv, nimmt nur wenig Wasser auf und trocknet schnell. Gerade also beim schweißtreibendem Bergauf Wandern sehr nützlich. Hierzu gibt es zusätzlich verschiedene Formen, wie etwa elastisches Stretchfleece für mehr Flexibilität, langfloriges Fleece, welches extra gut isoliert oder Strickfleece, welches durch den Mix von gestrickter Oberschicht und wärmendem Fleecefutter extra kuschelig ist.


Softshelljacken: Dein weicher Begleiter, auch wenn das Wetter nicht ganz mitmacht

Softshelljacken bieten zusätzlich Wetterschutz. Je nach Modell spenden sie dir unterschiedlich guten Schutz vor Wind, Kälte und Regen. Für wirklich extreme Witterbedingungen solltest du grundsätzlich aber zusätzlich eine Hardshelljacke als oberste Schicht tragen – außer du greifst auf ein Softshellmodell zurück, das einer Hardshelljacke in seinen Eigenschaften sehr nahe kommt. Softshelljacken haben meist eine weiche Innenseite, was für ein super angenehmes Tragegefühl sorgt. Die glatte Außenseite macht sie robuster gegenüber Schmutz und sie lässt sich so leichter säubern. Durch diese vorteilhaften Eigenschaften lassen sich Softshelljacken im Herbst vielseitig einsetzen – ob allein oder im Zwiebellook. Und auch im Winter kannst du sie gut verwenden – mit der ein oder anderen zusätzlichen Schicht.

Wanderjacken: Zwiebelprinzip

Für stürmische Zeiten: Hardshell- oder Regenjacken

Um auch für widrige Wetterbedingungen vorbereitet zu sein, empfiehlt sich als äußerste Schicht eine Hardshelljacke. Marktführer in dem Bereich sind Jacken mit wasser- und winddichter GORE-TEX® Membran, die den Regen nur so von dir abprallen lassen, damit du im Inneren schön trocken und warm bleibst.

Aber auch hier gilt: Hardshelljacke ist nicht gleich Hardshelljacke. Generell unterscheidet man in 2-, 2,5- und 3-lagige Modelle. Während 3-lagige Modelle extrem stabil sind und einen besonders starken Wetterschutz bieten, sind sie schwerer und nicht ganz so atmungsaktiv wie ihre 2-lagigen Geschwister. Hier musst du für dich ausmachen, auf welche Eigenschaft du am meisten Wert legst.

Wanderjacken für jedes Wetter

Die Kompaktlösung: 3-in-1-Funktionsjacken

Mittlerweile haben viele Hersteller auf die Anwendung des Zwiebelprinzips (Basis-, Isolations- und Wetterschicht) reagiert und ein hochwertiges Produkt für alle Lagen geschaffen – die sogenannten 3-in-1-Funktionsjacken. Auch bezeichnet als Doppeljacken, werden so eine wasser- und winddichte Regenjacke mit einer isolierenden Fleece- oder Kunstfaserjacke kombiniert.


Praktisch: Bei gutem Wetter kannst du meist die beiden Jackenschichten voneinander abknöpfen und lediglich die innere Schicht tragen. Alternativ kannst du auch bei wärmeren Temperaturen aber unbeständigem Wetter (beispielsweise beim Urlaub im Süden) nur die äußere Schicht verwenden. Doppeljacken sind außerdem leicht und überzeugen durch ihre Bewegungsfreiheit.

Zusatztipp zur Wahl der richtigen Jacke

Wähle bewusst, ob du Kapuze, Stehkragen & Co. brauchst. Hier wägst du am besten ab, ob du mehrere Tage unterwegs bist und an Gewicht sparen willst – oder ob du eher Tagestouren machst und mit Sturmkragen oder Kapuze vor schlechtem Wetter abgeschirmt sein willst…

Wandern zu jeder Jahreszeit

Du bist auf den Geschmack gekommen? Dann stöbere dich doch einmal durch unser Jackensortiment im Shop! Viel Spaß!

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