Tennisschuhe

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Tennisschuhe kaufen - darauf kommt es an!

Tennisschuhe

Tennisschuhe gibt es wie Sand am Meer - vielmehr wie Sand am Court natürlich. Nur wie finde ich den Richtigen? Eine berechtigte Frage, denn der Schuh ist beim Tennis, neben dem Schläger, der wichtigste Ausrüstungsgegenstand. Wieso das so ist, worauf du beim Kauf achten musst, welche Rolle die Größe spielt und vieles mehr erklären wir dir hier. Laufen, rutschen, abstoppen - beim Tennis bist du permanent in Bewegung.

Zumindest solltest du es sein, egal, ob du Profi bist oder gerade erst mit dem Sport begonnen hast. Eine gute Beinarbeit ist einer der Schlüssel zum Erfolg. Sie entscheidet bei jedem Schlag darüber, ob du richtig zum Ball stehst oder eben nicht. Deshalb sind Tennisschuhe von sehr großer Bedeutung. Da sie extrem beansprucht werden, ganz egal, auf welchem Belag du spielst, solltest du auf folgende Merkmale achten:

Sohle/Profil

Tennis ist sowohl Outdoor als auch Indoor Sport, daher wirst du mit unterschiedlichen Bodenbelegen konfrontiert. In Deutschland spielt man hauptsächlich im Freien auf Sandplätzen, in der Halle hingegen wird auf Hartplätzen, wie Granulat oder Teppich, gespielt. Wenn du also nicht gerade ein Profispieler bist, der sich auch auf den wenigen Rasenplätzen hier in Deutschland rumtreibt, empfiehlt sich ein Sandplatzschuh für den Sommer und für die Hallensaison ein Schuh mit Indoorprofil.Alternativ bieten die meisten Hersteller mittlerweile auch Multicourt oder Allround Modelle an. Dabei gilt zu beachten, dass ein Hallenschuh keine Striemen auf dem Belag hinterlassen darf. Außerdem müssen Multicourt Schuhe vor dem Spielen in der Halle gesäubert werden. Auf Tennisanlagen, die auch im Freien einen sogenannten Rebound Ace Hartplatz anbieten, kannst du ebenfalls mit einem Hallenschuh oder einem Allroundschuh spielen. Ein Sandplatzschuh hat ein Fischgräten- oder Rillenprofil, aus dem der trockene Sand immer wieder leicht herausfällt und so ein ungefährliches Rutschen zulässt. Viele Sandplatz Modell werden mit der Zusatzbezeichnung „Clay“ benannt.

Material

Wurden in der Vergangenheit die meisten Tennisschuhe noch aus Leder gefertigt, so bieten heutzutage moderne Materialien aus diversen Kunststoffen vielmehr Komfort und Robustheit. Weniger Gewicht, aber dabei mehr Strapazierfähigkeit ist das Ergebnis der Schuhe aus Kunstleder, Mesh, Synthetik oder anderen Kunststoffmischungen. Deine Anforderung an das Material muss sein, dass es leicht ist, dennoch aber der starken Beanspruchung durch Laufen und Rutschen ohne schnelle Abnutzung standhält. Neben Leichtigkeit und Stabilität ist die Ventilation der dritte wichtige Faktor. Atmungsaktiv muss das Material sein, um bei mehrstündigen Tennismatches die Füße nicht zum Kochen zu bringen. Da eine Vielzahl an Materialien aufeinandertreffen - Sohle, Fußbett, Zehenkappe, Schnürung - ist es auch ratsam, ein Auge auf die Verarbeitung zu werfen.

Komfort

Wie bei jedem guten Sportschuh sind natürlich besonders Passform und Größe wichtig. Gibt dir dein Tennisschuh genug Halt und sitzt er bei den ständig wechselnden Bewegungsabläufen bequem? Eine weitere, ganz wichtige Voraussetzungen bei der Wahl eines Tennisschuhs ist die Dämpfung, die besonders in der Halle und auf Hartplätzen eine große Rolle spielt. Auf hartem Untergrund werden die Gelenke weitaus mehr beansprucht, als auf Sand, Asche oder Rasen. Ein Tennisschuh darf auch eine Nummer größer gekauft werden und sollte niemals bei Rutschbewegungen vorne an den Zehen drücken. Zumal beim Spielen immer mit Socken gespielt wird, brauchst du unbedingt etwas Bewegungsspielraum für deinen Fuß und die Zehen. Alle Sportartikelhersteller achten bei ihren Modellen besonders auf einen hohen Tragekomfort und entwickeln Systeme für eine eng anliegende Passform, wie beispielsweise das Dynamic Fit System von Nike. Der, ebenfalls von Nike entwickelte, Dynamic Fit Schuhkragen soll zudem bei knöchelfreien Tennisschuhen dem Knöchel Halt geben.

Die fünf kaufentscheidenden Faktoren sind also:

  1. Das richtige Profil – je nach Belag, Fischgräten, Rillen oder glatt
  2. Die richtige Größe – immer eine halbe bis ganze Nummer größer
  3. Die Passform – fest sitzend, aber nicht zu fest
  4. Das Gewicht – je leichter, desto besser
  5. Das Material – robust, aber dennoch atmungsaktiv

Marken und ihre Eigenschaften:

Die Top Hersteller verwenden, ebenso wie bei Laufschuhen, ihre speziell entwickelten Systeme. Dies betrifft vor allem die Dämpfung des Schuhs. So sind einige Nike Tennisschuhe mit dem bewährten Air System ausgestattet, wie der Nike Zoom Cage oder der Nike Air Vapor. Asics greift auf seine Gel Dämpfungselemente zurück, damit sind unter anderem der Asics Gel-Resolution 6 Clay oder der Gel Dedicate ausgestattet. Adidas setzt bei seinen Barricade Modellen auf die bounce-Technologie. Wer sich im Tennis auskennt, weiß auch die Vorzüge von Marken wie Wilson, Babolat oder Head zu schätzen. Waren diese Marken ursprünglich auf Schläger und Tennissaiten spezialisiert, stellen sie heute auch hervorragende Tennisschuhe her. Der Babolat Propulse Team Clay kann dabei auf eine interessante TI-Fit-Passform verweisen, Wilson bietet mit SkinGuard-Overlays besondere Stabilität und der Head Nitro Pro Clay zeichnet sich unter anderem durch sein Wrapping-Lace Schnürungssystem aus. Welche Marke zu dir passt wirst du feststellen, wenn du den einen oder anderen Schuh anprobiert hast.

Zusätzliche Tipps für den Kauf

  • Achte bei der Anprobe von Tennisschuhen auf die Zeit! Deine Füße verändern sich im Laufe eines Tages, du solltest die Schuhe also zu der Zeit anprobieren, zu der du normalerweise Tennis spielst.
  • Achte auf die Größe! Sie muss nicht deiner normalen Schuhgröße entsprechen, denn zum einen fallen verschieden Marken unterschiedlich aus - Adidas beispielsweise eher etwas kleiner - und zum anderen solltest du immer eine Nummer größer wählen, da deine Zehen Freiheit benötigen und du ohnehin noch Socken trägst. Die Größe regulieren kannst du im Nachhinein immer noch, beispielsweise mit Einlagen.
  • Apropos Socken: auf jeden Fall zum Anprobieren deine Tennissocken anziehen - erst dann bist du auf der sicheren Seite!
  • Probiere niemals zu viele Paare an! Maximal vier unterschiedliche Modelle, da bei zu vielen Schuhen häufig die Wahrnehmung verschwimmt und du die einzelnen Modelle nicht mehr auseinanderhalten kannst.
  • Tennisschuhe müssen immer gut geschnürt sein. Es reicht nicht, nur in den Schuh zu schlüpfen, ohne ihn zu binden, da erst durch die Schnürung richtiger Halt im Schuh festzustellen ist.