Bergschuhe

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Bergschuhe – auf ins Hochgebirge!

Bergschuhe, auch Bergstiefel genannt, ist ein spezieller Schuh, der für den alpinen Einsatz bestimmt ist. Er ist beim Bergsteigen, bei Hochtouren oder auch in weglosem Gelände, in Schnee oder auf Eis und Geröll ideal. Im Unterschied zum Wanderschuh zeichnet sich der Bergschuh durch eine hohe Sohlensteifigkeit, ein rutschfestes Profil und gesteigerte Robustheit aus. Manche Modelle sind durch eine Membran wasserdicht. Gemeinsam ist allen Bergschuhen, dass der Schaft bis über den Knöchel verläuft, um ein Umknicken zu verhindern. Bergschuhe bieten aufgrund der dünneren, eher wenig dämpfenden Sohle mehr Trittsicherheit als Wanderstiefel und besitzen an der Ferse eine Auf­nahme für den Kipphebel von Steigeisen. Der weichere Schaft ermöglicht mehr Beweglichkeit beim Klettern.

Bergstiefel für sanfte und harte Touren

Eine wichtige Unterscheidungsmöglichkeit bei der Klassifizierung der Bergschuhe ist die Eignung zum Tragen von Steigeisen. Es gibt Schuhe, die nicht, bedingt oder voll steigeisenfest sind. Der Schuhhersteller Meindl hat in den 1970er Jahren ein Kategoriesystem eingeführt. Mittlerweile halten sich andere Anbieter ebenfalls an diese Einteilungen. Bergstiefel beginnen bei der Kategorie BC und enden bei den Schuhen mit der Kategorie D, die voll Steigeisenfest sind. Die Schuhe der Kategorie BC sind sogenannte Leichtbergstiefel, die man bei felsorientierten Bergtouren und Klettersteigen, sowie felsigem Gelände und schlechten Wegen nutzt. Die Stiefel der Kategorie C eignen sich für Touren im Hochgebirge auf Gletschern, bei härtesten Trekking-Touren und sind bedingt steigeisenfest. Die Stiefel der Kategorie D werden auch Expeditionsstiefel genannt und sind die perfekte Wahl bei schlechtesten Wegen, extremen Bergsteigen und Eisklettern. Selbstverständlich sind diese Stiefel voll steigeisenfest.

Ein Bergschuh muss richtig passen!

Nun zum Thema Passform, dem eine entscheidende Bedeutung zukommt. Jeder, der wegen schmerzender Füße schon einmal eine Tour aufgeben musste, weiß ein Lied davon zu singen, wie wichtig ein perfekter Sitz ist. Das Schuhmodel muss den Fuß wie eine zweite Haut umschließen und darf auf keinen Fall drücken. Die Zehen sollten nach vorne und oben Luft haben. Im Zweifel kannst du das Laufgefühl in einer unserer Filialen auf verschiedenen Untergründen ausprobieren. Der Fuß darf sich im Schuh nicht bewegen, sonst sind Blasen vorprogrammiert. Selbstverständlich sollte der Bergschuh vor deiner ersten Tour eingelaufen werden, denn er braucht eine Weile, bis er sich an die Form deines Fußes angepasst hat. Ist man häufig in kälteren Gegenden unterwegs, lohnt es sich darüber nachzudenken, ob man die Bergschuhe eine Nummer größer kaufen sollte, damit noch Platz für warme Socken bleibt.