Kalte Tage, warme Hände – Die richtigen Handschuhe fürs Skifahren, Tourengehen & Co.

Die letzten wirklich warmen Tage sind schon eine ganze Weile her und so langsam hören wir es immer lauter: Das Rufen der Berge... In diesem Jahr müssen Skifahrer allerdings ein wenig umdenken. Positiv gesagt: Eine tolle Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren! Eine Skitour im Gelände mit wenigen Menschen zum Beispiel. Hast du die richtige Ausrüstung für deine Corona-konformen Winterabenteuer? Mit diesen Tipps findest du die passenden Handschuhe:
Frau mit Lobster Handschuhen

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Ziener entstanden.

Wintersporthandschuhe dürfen nicht zu klein sein

Handschuhe müssen passen. Beim Sport in den Bergen ist das besonders wichtig. Wer seine Handschuh-Größe noch nicht kennt, sollte sie deshalb vor dem Kauf herausfinden. Dafür misst du den Handumfang – also die breiteste Stelle der Hand, knapp über dem Daumenansatz. An diesem Umfang orientieren sich die gängigen Größen bei Handschuhen, die du dann in einer Größentabelle des Herstellers ablesen kannst. Aber hier gilt genauso wie bei Schuhen: Anprobieren ist super wichtig. Bei der richtigen Handschuh-Größe stoßen die Finger vorne ganz leicht an, sind aber nicht eingeengt. Und gerade Wintersportler nehmen im Zweifel lieber die größere Größe, denn die Luftschicht zwischen Hand und Handschuh dient als zusätzliche Isolationsschicht und wärmt bei kalten Temperaturen.

Qual der Wahl – Was muss mein Handschuh können?

Bei Wintersporthandschuhen gibt es unglaublich viele Materialien, Funktionen und Features. Im Grunde müssen die Handschuhe aber vor allem zwei Dinge tun: Die Hände vor Kälte und Nässe schützen und dich dabei möglichst wenig einschränken. Deshalb ist die erste Frage, die sich stellt: Wie warm müssen die Handschuhe sein? Wer beispielsweise eine anstrengende Schneeschuhwanderung vorhat, braucht keine super warmen Handschuhe, denn er wird wahrscheinlich beim Aufstieg ins Schwitzen kommen. Hier eignen sich dünnere Softshell- Handschuhe, die vor allem atmungsaktiv, winddicht und schnell trocknend sind. Solche Modelle sind in der Regel sehr vielseitig und auch zum Joggen bei Minusgraden geeignet. Beim Idaho GTX INF Touch Glove Multisport von Ziener ist an den Fingern zusätzlich ein leitfähiges Spezialgewebe verarbeitet – damit kannst du sogar dein Smartphone bedienen, ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen.

Frau beim Skitouren gehen

Wer weiß, dass er sich nicht sehr stark anstrengen wird oder generell zum Frieren neigt, greift lieber zu einem Modell, das mehr Wärme spendet.

Wärme vs. Grip: Vor- und Nachteile verschiedener Handschuh-Formen

Bei extrem kalten Temperaturen sind Fäustlinge meist die ideale Wahl. Denn dadurch, dass die Finger alle zusammen in einer Tasche stecken, können sie sich gegenseitig wärmen. Der große Nachteil ist, dass die Beweglichkeit leidet – und damit auch der Grip. Wem die Bewegungsfreiheit und Flexibilität der Finger wichtig sind, greift deshalb besser zu einem Finger-Modell. Das ist allerdings schon aufgrund der Form etwas schlechter darin, Wärme zu speichern.

Eine Alternative sind sogenannte Drei-Finger- oder Lobster-Modelle. Dabei sind Daumen und Zeigefinger wie bei Fingerhandschuhen separat verpackt, die anderen Finger haben eine gemeinsame Tasche. Solche Handschuhe sind also best of both worlds oder auch ein guter Mittelweg. Sie schränken die Beweglichkeit weniger ein als Fäustlinge und können besser wärmen als reine Finger-Modelle. Mit dem Germanos PR Lobster Glove EX4 von Ziener werden deine Hände garantiert nicht frieren und du tust auch noch etwas Gutes für die Umwelt. Denn er wird auf besonders nachhaltige Weise und zum Großteil aus recycelten Materialien hergestellt.

Skitourengeher mit Lobster Handschuhen

Die Details: Sinnvolle Features für deine Vorlieben

Auch bei den Finger-Modellen gibt es große Unterschiede, was Griffigkeit und Funktionalität betrifft. Bestimmte Modelle eignen sich besonders gut für aufstiegsorientierte Tourengeher oder Eiskletterer. Diese Handschuhe sind in der Regel besonders wind- und wasserdicht, robust und atmungsaktiv. Sie sind speziell für Wintersport bei widrigen Wetterverhältnissen ausgelegt. Es macht auch Sinn, darauf zu achten, dass an der Handinnenfläche und an den Fingern ein Material verwendet wird, das für eine gute Grifffestigkeit sorgt – beispielsweise hochwertiges Ziegenleder – wie beim Gaminus AS PR von Ziener.

Bei eher abfahrtsorientierten Touren sind wärmere Handschuhe die bessere Wahl. Dabei sollte das Innenfutter aus einem wasserabweisenden und schnelltrocknenden Fleece- oder Mikrofaser-Material sein. Denn: Wenn die Hände schwitzen, kühlen sie besonders schnell aus. Beim Gavanus AS PR von Ziener ist recyceltes Polartec Fleece verarbeitet – das fühlt sich nicht nur super angenehm an, sondern ist auch nachhaltig. Auch bei abfahrtsorientierten Handschuhen ist wichtig, dass sie an der Handinnenfläche griffig sind und die Beweglichkeit der Hände nicht einschränken. Der Gavanus ist deshalb mit einer speziellen Grip Fit- Technologie und einem besonders elastischen Obermaterial ausgestattet.

Tourengeher mit Fäustlingen

Im Zweifel: Anprobieren, Ausprobieren, beraten lassen

Generell gilt: Egal, für welches Modell du dich am Schluss entscheidest – Hauptsache, du fühlst dich damit wohl. Um dein individuell richtiges Paar zu finden, ist es sinnvoll, verschiedene Handschuhe an- und auszuprobieren. Wenn du dir unsicher bist, helfen dir auch unsere Mitarbeiter in den Filialen gerne weiter. Mit warmen Händen steht dem Wintersport-Spaß auch in diesem Jahr nichts im Weg.

Hier findest du Wintersport-Handschuhe in großer Auswahl.

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