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Für maximale Sicherheit – Karabiner von SportScheck


Karabiner sind im Klettersport unerlässlich. Heute kommen neben den traditionellen Modellen außerdem sogenannte Verschlusskarabiner zum Einsatz. Mit einer zusätzlichen Sicherung ausgestattet verhindern sie, dass sich der Kletterkarabiner ungewollt öffnet. Aktuelle Modelle bestehen meist aus einer robusten Aluminiumlegierung. Sie ist robust und überzeugt mit großer Zuverlässigkeit.


Vom HMS bis zum Zubehörkarabiner


Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen und in vielen Größen. Normal- und Verschlusskarabiner mit Schnappverschluss zählen dabei zu den gängigsten Modellen. Alle Karabiner, die als Sicherungsmittel zum Einsatz kommen und im europäischen Handel vertrieben werden, müssen europäischen Normen entsprechen und zertifiziert sein. Kletter-Karabiner müssen längsgeschlossen mindestens 22 kN (Kilonewton) aushalten, ohne sich dabei zu öffnen. Die minimale Bruchlast in Querrichtung sowie die Belastung bei offenem Schnapper ist ebenfalls definiert. So müssen Karabiner für den Klettersteig Bruchlasten von mindestens 26 kN schadlos überstehen. Wesentlich strengere Maßstäbe legt die UIAA-Norm an. Sie ist für den Verkauf nicht verpflichtend, bietet im Zweifel aber die besseren Reserven, da sie höhere Bruchwerte und weitere Sicherheitsaspekte.


Es wird in folgende Arten von Karabinern unterschieden: Normalkarabiner, Schraub-Karabiner, Twist-Lock-Karabiner, Klettersteig-Karabiner und HMS-Karabiner. Karabiner, die fürs Klettern und für Klettersteige verwendet werden, bestehen aus Aluminium. Das Material ist zugfest, strapazierfähig und punktet mit einem geringen Gewicht. Spezialkarabiner wie Ice Clipper oder Materialkarabiner werden auch aus Kunststoff hergestellt. Stahl wird für Modelle zum Slacklinen oder ähnlichem bevorzugt verwendet. Verzinkter oder rostfreier Stahl hat sich für die Herstellung der Schraubglieder bewährt. In der Regel bestehen die Schnapper aus dem gleichen Material wie der Karabiner, die Schraubhülsen werden aus Messing, Alu oder Stahl hergestellt.


Die Karabiner-Formen


Der birnenförmige HMS-Karabiner ist die bekannteste Form. Du benötigst ihn für die Halbmastwurfsicherung. Er kann ebenso auch zum Sichern mit Gigri, Tube oder zur Selbstsicherung verwendet werden. Im unserem SportScheck Online-Shop findet du automatische und Schrauber-HMS-Modelle. Es gibt außerdem Varianten, die mit einer zusätzlichen Drahtlasche im Inneren ausgestattet sind. Sie ist für Bandschlingen oder die Anseilschlaufe gedacht und verhindert zum Beispiel beim Sichern das Drehen des Karabiners. D-förmige Karabiner verwendest du für Sicherungsgeräte, Standplatzbau, sowie zur Rettung und Arbeit. Sie benötigen weniger Platz und halten aufgrund ihrer kompakten Form meist mehr als ein HMS-Karabiner aus. Außerdem werden sie für Expressen verwendet. Der Klettersteigkarabiner hat im Vergleich zu anderen Kletterkarabinern eine größere Öffnung. Statt der üblichen 15 mm ist sie 21 mm groß. Zudem muss er größere Bruchlasten (25 kN längs) aufweisen und ist mit einem automatischen Verschluss ausgestattet. Bestelle jetzt hochwertige Karabiner für ein sicheres Klettervergnügen online bei SportScheck.


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Beim Sportklettern wie auch bei alpinen Bergtouren nützen dir Kletterseil, Klettergurt und Sicherungsgerät herzlich wenig, wenn du deine Karabiner daheim vergessen hast. Schließlich sind die „Metallschnapper“ sprichwörtlich das Bindeglied in der Sicherungskette und somit wohl eines der wichtigsten Elemente, an dem mehr oder weniger dein Leben hängt.

Doch nicht jeder Karabiner erfüllt zwingend auch die Aufgabe eines Lebensretters, sondern dient dir mitunter auch als praktischer Helfer, um bspw. Material am Rucksack zu befestigen. Wir stellen dir die verschiedenen Arten von Karabinern kurz vor und gibt dir wichtige Tipps, worauf du beim Kauf generell achten solltest.



Warum brauche ich einen Karabiner zum Klettern?


Karabiner dienten ursprünglich in erster Linie der Befestigung von Gegenständen außen am Rucksack oder am Hosengürtel. Inzwischen erfüllen sie aber vor allem sicherheitsrelevante Aufgaben, um bspw. Stürze beim Klettern zu verhindern (HMS-Karabiner / Expressen-Sets) oder beim Industrieklettern ein kontrolliertes Abseilen zu ermöglichen.


KAUFTIPP: Achte beim Kauf eines Karabiners, bei welchen Aktivitäten du ihn einsetzen möchtest. Nicht jede Ausführung ist für alle Zwecke geeignet und kann unter starker Belastung sogar brechen. Im Zweifel geben dir auch die Angaben zu Prüfnormen und Bruchlasten mehr Sicherheit und eine gute Orientierung.



Karabiner als sicherheitsrelevantes Backup


Grundlegend werden Karabiner in einfache Normalkarabiner und in Verschlusskarabiner unterschieden. Relevant für die Differenzierung sind vor allem die zu erfüllenden Aufgaben und der jeweilige Einsatzbereich. So sind Normalkarabiner eher für die Befestigung von Material geeignet, da ihnen in punkto Sicherheit vor allem ein fixierbarer Sicherheitsverschluss fehlt. Allerdings werden Normalkarabiner auch für Expressensets zum Clippen des Kletterseils beim Sportklettern verwendet. Weitaus größere Belastungen halten hingegen Verschlusskarabiner aus, die den entscheidenden Vorteil besitzen, dass sie sich unter bestimmten Umständen nicht selbständig öffnen können und die einwirkenden Kräfte optimaler auf das gesamte Material verteilen.


Normalkarabiner vs. Verschlusskarabiner:


Bei einem Karabiner ohne Verschlusssicherung handelt es sich in der Regel um einen Normalkarabiner, der nicht durch ein zusätzliches Verschlusssystem doppelt gesichert wird. Da sich diese Karabiner leichter von allein Öffnen können, kommen sie zumeist nur als Materialkarabiner oder mit einem Drahtschnapper auch bei Expressensets zum Einsatz. Demgegenüber besitzt ein Verschlusskarabiner (meistens als HMS Karabiner bezeichnet) einen Schnapper, der über eine verschieb- oder verschraubbare Hülse zusätzlich gesichert ist. Dadurch soll verhindert werden, dass der Schraubkarabiner versehentlich geöffnet wird. Diese Hülse muss entweder durch Drehen per Hand geöffnet werden oder schließt automatisch bspw. über ein Magnetsystem.


HMS-Karabiner:

Zählt zu den am häufigsten verwendeten Verschlusskarabinern für die Halbmastwurfsicherung beim Sportklettern, wobei die birnenartige Form des Karabiners ein Hin- und Herspringen des Sicherungsknotens ermöglicht, wenn das Seil entweder eingeholt oder ausgegeben wird.


Schraubkarabiner:

Bei diesem Karabiner wird eine Verschlusshülse über den Schnapper geführt, um ein versehentliches Öffnen zu verhindern. Diese Art von Karabiner bietet gerade deshalb viel Sicherheit, da dieser nur durch Aufschrauben geöffnet werden kann – sofern du das Zuschrauben nicht vergisst.


Twist-Lock-Karabiner:

Diese Modelle besitzen eine verlängerte Verschlusshülse, die selbst im geöffneten Zustand über den Schnapper und den eigentlichen Karabiner reicht. Um den Karabiner zu öffnen, muss dieser „Steg“ durch eine Vierteldrehung heruntergezogen werden und schließt sich anschließend automatisch.


Tri-Lock-Karabiner:

Um die Sicherheit von Twist-Lock-Karabinern noch zu optimieren, musst du bei Tri-Lock-Karabinern gleich drei unabhängige Schritte vornehmen, um sie zu öffnen. Dabei wird die Verschlusshülse erst heruntergezogen, dann um 90° gedreht und schließlich geöffnet.


Sicherheitskarabiner:

Die sogenannten Safetyhooks sind der Funktion eines Twist-Lock-Karabiners ähnlich, sind aber anders aufgebaut. So musst du erst einen Sicherheitsbügel herunterdrücken, um den eigentlichen Schnappverschluss öffnen zu können. Zum Einsatz kommen solche Karabiner vor allem bei Klettersteigsets.


Klettersteigkarabiner:

Die oben genannten Safetyhooks werden bevorzugt bei Klettersteigsets eingesetzt. Diese in der Regel etwas größer dimensionierten Karabiner sind an einer flexiblen Bandschlinge befestigt und verfügen über eine größere Bruchlast als herkömmliche Sicherungskarabiner. Geöffnet wird der Karabiner über ein zweifstufiges Verschlusssystem wie bei der Twist-Lock-Sicherung oder über eine Sicherung, die mit dem Handballen heruntergedrückt wird.



Aufbau und Material von Karabinern


Aus welchem Material werden Karabiner gefertigt?


Beim Sportklettern oder zum Sichern in alpinem Gelände werden meistens Karabiner aus Aluminium verwendet. Zwar besitzt Stahl den Vorteil der längeren Haltbarkeit, dafür ist dieses Material recht schwer. Alu-Karabiner sind demgegenüber wesentlich leichter, nutzen sich jedoch auch stärker und schneller ab – vor allem durch die Reibung am Kletterseil.


Wie sind Karabiner aufgebaut?


Karabiner gibt es in den unterschiedlichsten Größen, Formen (oval, birnen- oder D-förmig) und mit den verschiedensten Verschlussystemen. Der Hauptteil des Karabiners besteht aus dem "Karabinerkörper", der sich aus dem sogenannten Rücken (Längsseite) sowie dem Bogen zusammensetzt. Geöffnet bzw. geschlossen wird der Karabiner über den Schnapper, der in der Nase einrastet und dessen Verschlusshülse ein selbständiges Öffnen verhindern soll. Manche Verschlusssysteme werden dabei von Hand durch eine Dreh- oder Schraubbewegung geöffnet bzw. geschlossen, während manche Modelle über ein Magnetsystem verfügen, das den Schnapper automatisch sichert.



Bruchlast und Lebensdauer von Karabinern


Was bedeutet Bruchlast bei Karabinern?


An einem Karabiner kann dein ganzes Leben hängen, denn wenn du ins Seil stürzt und der Karabiner bricht unter der Last deines Körpers, kannst du nur noch auf deinen Schutzengel hoffen. Damit es aber gar nicht erst dazu kommt, müssen Karabiner – egal ob Normalkarabiner oder Verschlusskarabiner – gewisse Bruchlasten aushalten können und klar definierte Sicherheitsnormen erfüllen. Daher solltest du beim Kauf eines Karabiners immer darauf achten, ob diese auch die allgemein gültigen Normen erfüllen. Bei einem Kletterkarabiner handelt es sich dabei um die Norm EN 12275, die vorschreibt, dass bspw. ein HMS Karabiner eine Mindestbruchlast von 20 Kilonewton (kN) aushalten können muss. Ein Klettersteigkarabiner muss hingegen mit 26 kN sogar noch mehr einstecken können. Darüber hinaus gibt es eine generelle Kennzeichnungspflicht, ohne die ein Karabiner gar nicht erst im Handel angeboten werden darf. Hierzu zählen unter anderem auch die Nennbruchlastwerte für den geschlossenen und geöffneten Zustand sowie für die Querbelastung am Karabinerrücken.


GUT ZU WISSEN: Ein Karabiner besitzt unterschiedliche Bruchlasten. So fällt die offene Bruchlast geringer aus als die geschlossene Bruchlast, da sich die Kräfte bzw. die Energie bei einem Sturz bei einem geschlossenen Karabiner besser verteilen können. So verliert ein Karabiner im offenen Zustand rund die Hälfte seiner Bruchlast (9–10 kN gegenüber 22 kN mit geschlossenem Schnapper) und bricht bzw. verformt sich bei einem Sturz entsprechend leichter.


Wann muss ich einen Karabiner austauschen?


Karabiner sind im Gegensatz zu Klettergurt, Kletterseil und Kletterhelm unbegrenzt einsetzbar. Je nach Intensität der Nutzung solltest du aber dennoch regelmäßig prüfen, ob sich der Karabiner an bestimmten Stellen zu sehr abnutzt. Denn gerade durch den Seillauf wird bspw. der Bogen stark beansprucht und verliert zunehmend an Materialdicke. Auch die Verschlusshülse sowie der Schnapper sollten sich jederzeit problemlos schließen und öffnen lassen. Bei Zweifeln, solltest du dir lieber immer einen neuen Karabiner zulegen, bevor du dich und andere in Gefahr bringst.


ACHTUNG: Ein Material-Check vor jedem Einsatz ist absolute Pflicht. Solltest du also Schwachstellen, Risse oder Fehlfunktionen feststellen, empfiehlt sich der sofortige Austausch des Karabiners.