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Schlagabtausch der Bade-Giganten: Badeanzug vs. Bikini

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Der Badeanzug hatte lange Zeit eine Monopolstellung auf dem Markt, bis Ende der 1940er Jahre sein schärfster Konkurrent aufschlug: der Bikini. Sexy, freizügig und manchmal ein wenig provokant eroberte er die Herzen der Frauen und die Blicke der Männer. Lange stand daraufhin der Badeanzug im Schatten des gut aussehenden Jünglings und kämpfe gegen sein vergleichsweise biederes Image. Seine Fangemeinde reduzierte sich auf Sportschwimmerinnen und auf Frauen mit großer Oberweite, bei denen es der knappe Bikini schwer hatte, diese zusammenzuhalten.


Doch die Zeiten haben sich geändert. Der Bikini ist in die Jahre gekommen und der Badeanzug hat seine kreative Pause genutzt. Mit neuem Image, überarbeitetem Look und gehobenem Selbstbewusstsein feiert er ein durchaus erfolgreiches Comeback. Doch welches der beiden Kleidungsstücke ist der Champion der Bademode 2014? Hier stehen sich die beiden Konkurrenten für einen Schlagabtausch gegenüber. Ring frei für Badeanzug versus Bikini!

Runde 1: Die Optik
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Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Eine Weisheit, die oft als ausweichende Floskel eingesetzt wird. Allerdings ist sie zu 100 Prozent wahr. Denn wer, wie viel Haut zeigen möchte, entscheidet jeder selbst. Fakt ist: Der Bikini kaschiert keine Problemzonen, er betont sie sogar. Ein bisschen Hüftspeck oder eine große Oberweite kann der Badeanzug dagegen geschickt verstecken. Und trotzdem-oder gerade deshalb-kann der Badeanzug auch sexy sein, getreu dem Moto: „Weniger (zeigen) ist mehr“. Richtig klasse sieht er ohne Träger oder mit Neckholder aus.


Wer seinen Körper präsenteren kann, ist mit dem Bikini allerdings der Knaller. Nackte Haut ist, ganz gleich ob am Strand oder im Schwimmbad, einfach immer ein Blickfang. Mittlerweile hat sich der Bikini sogar das Schummeln ein wenig vom Badeanzug abgeschaut: Es gibt ihn mit Bügel für den besseren Halt einer großen Oberweite oder mit Höschen inklusive Shape-Effekt, die gekonnt Po und Bauch formen.


Der erste Punkt in der Kategorie Optik geht daher an den Bikini.


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Runde 2: Die Funktonalität
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Wir halten fest: Der Bikini ist optisch unschlagbar, weil er viel Haut seiner Trägerin präsentiert. Aber dennoch ist Vorsicht geboten. Schnell kann es passieren, dass er zu viel aufdeckt. Ein Bandeau-Bikini ist zwar ein Hingucker, aber nicht unbedingt rutschfest. Schon so manch ahnungsloser Dame ist es passiert, dass sie nach einer kurzen Abkühlung im Swimmingpool amüsierende Blicke auf sich zog.


Der Badeanzug dagegen hält, was er verspricht. Ob Schwimmen, Tauchen oder Beachvolleyball–die Silhouete sitzt. Wer also zu den aktiveren Strand-und Schwimmbadbesuchern gehört, sollte lieber zum Badeanzug greifen.


Funktonalität beim Bikini? Fehlanzeige! Punkt für den Badeanzug.


Zu den Badeanzügen
Runde 3: Der Wohlfühlfaktor
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Als logische Konsequenz stellt sich jetzt natürlich die Frage: Kann ich mich bei so viel Unberechenbarkeit im Bikini überhaupt wohlfühlen? Bin ich nicht zu sehr damit beschäftigt, eine Körperhaltung zu wahren, die nichts verrutschen lässt?


Die Antwort: Es kommt drauf an. Der Bikini sollte, genau wie ein BH, immer genau passen. Sollte es Zweifel im Hinblick auf die richtige Größe geben, hilft eine Fachverkäuferin beim Bikinikauf sicher gerne weiter. Außerdem gibt es Bikinimodelle, die nicht von jeder Frau getragen werden können. Fällt die Oberweite üppiger aus, stößt ein Triangelbikini schnell an seine Grenzen. Die Bügel- oder die Busitervariante wäre in dem Fall die klügere Wahl.


Nichtsdestotrotz punktet hier der Badeanzug mit seiner uneingeschränkten Souveränität, wenn es um den Wohlfühlfaktor geht.


Zu den Badeanzügen
Runde 4: Der Trend
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Wirft man einen Blick auf die Strände und Freibäder der westlichen Welt, scheint es, als sei Haut zeigen ein Trend, an dem einfach niemand vorbei kommt. Bauchversteckende Badeanzüge werden (manchmal zum Bedauern der anwesenden Mitmenschen) nicht so häufig getragen wie freizügige Bikinis. Der Bikini ist der absolute Champion, wenn es um die Trendfrage geht. Jedes Jahr kommen neue Modelle auf dem Markt hinzu.


Zum Beispiel der Brazilian Bikini mit einem besonders knapp geschnittenen Höschen oder der Balconette Bikini, bei dem die Träger extra weit außen am Cup angebracht sind, sodass das Dekolleté besonders betont wird. Oder der Push Up Bikini, der die Oberweite ins rechte Licht rückt. Ein besonderes Plus des Bikinis: Viele Hersteller bieten mittlerweile ein Mix & Match an. Dabei werden die Höschen und Oberteile einzeln verkauft, sodass sich viele Kombinationsmöglichkeiten ergeben. Perfekt für Frauen mit kleinem Po und großer Oberweite. Und umgekehrt.


In der Kategorie Trend ist der Bikini der eindeutig Überlegene, und somit geht der letzte Punkt an den Zweiteiler.


Zu den Bikinis
Das Ergebnis
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Unentschieden! Bikini und Badeanzug verlassen den Ring auf Augenhöhe. Beide haben ihre Stärken und Schwächen unter Beweis gestellt. Der Badeanzug punktet mit Verlässlichkeit, wenn es um die Funktonalität geht. Außerdem ist er der Souveränere in puncto Wohlfühlfaktor, weil er einfach immer sitzt. In den Bereichen Optik und Trend liegt der Bikini vor dem Badeanzug. Hautzeigen ist sexy und deshalb absolut im Trend.


Und nun? Wofür soll ich mich jetzt entscheiden? Für solche Fälle der Unentschlossenheit hat die Textilbranche eine ultimative Lösung: Wie wäre es mit einem Tankini? Die Kombination aus Tanktop und Bikinihöschen macht dem Badeanzug und dem Bikini ordentlich Konkurrenz. Wir sind gespannt, ob sich der Newcomer gegen die beiden Klassiker durchsetzen kann und sind bereit für den „Schlagabtausch der Bade-Giganten 2015“.


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