Flashen

Was bedeutet „Flash“ beim Bouldern? Kurz: Eine „Rotpunktbegehung“ der Route – ohne Absturz und im ersten Versuch. Natürlich darf man sich aber zuvor Tipps zur Route geben lassen und bei anderen Boulderern ein paar Tricks abschauen, um das Boulderproblemerfolgreich zu meistern.

Inhalt

  • Flashen als Begehungsstil
  • Onsight-Klettern
Eine Frau jubelt mit erhobener Faust hängend am letzten Boulderspot.

Flashen als Begehungsstil

Flashen – direkt zum Ziel einer Boulderroute

Ein Boulderproblem, also eine Boulderroute, kannst du mit unterschiedlichen Begehungsstilen lösen. Eine bekannte Möglichkeit ist das „Flashen“. Du beginnst dabei am Startgriff und musst den finalen Boulder am Ende der Kletterroute erreichen.

Hier musst du den Klettergriff mit beiden Händen und für mindestens 3 Sekunden lang festhalten. Natürlich kannst du davor auch andere Kletterer beobachten, dir ein paar Tricks abschauen und sie um hilfreiche Tipps bitten. Einzige Bedingung für einen erfolgreichen Flash: Du musst die Route zum ersten Mal versuchen!

Onsight-Klettern

Flashen ist eine spezielle Form des sogenannten „Onsight-Kletterns“. Beim „Klettern auf Sicht“ hat der Boulderer allerdings keinerlei Informationen zur Route und deren schwierigen Stellen. Vor dem Einstieg darfst du die Strecke also auch beim Flashen nur vom Boden aus begutachten, um sie besser einschätzen zu können.

Für die „Onsight–Kletterei“ brauchst du allgemein ein gutes Gespür dafür, mit welchen Bewegungsabläufen du das jeweilige Boulderproblem am besten knacken kannst. Bei Wettkämpfen wird bevorzugt im Onsight-Modus geklettert: Das erhöht den Schwierigkeitsgrad und es gibt wertvolle Extrapunkte für einen erfolgreichen Durchstieg (Flash) im ersten Versuch.