Sportmatten

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Gymnastikmatten kaufen – darauf kommt es an

Besser trainieren mit der richtigen Sportmatte

Wofür brauche ich überhaupt eine Sportmatte?

Yoga und Pilates gehören hierzulande zu den beliebtesten Sportarten. Die einzelnen Übungen hast du schnell gelernt (und vielleicht irgendwann gemeistert) und brauchst dafür weder viel Platz noch eine teure Ausrüstung. Dabei sind sie hocheffizient für Muskulatur, Sehnen- und Bänderapparat und dein allgemeines Wohlbefinden. Auf dem blanken Boden allerdings macht das Training wenig Spaß, egal ob zuhause oder im Studio. Übungen, die du im Liegen ausführst werden auf dem harten Untergrund schnell zur Qual. In Stehenden Positionen rutscht du auf Laminat und Fliesen leicht aus. Und ganz ehrlich, wer möchte denn stets einen kleinen Schweißsee auf dem guten Parkett hinterlassen? Niemand, denn zu einem anständigen Workout gehört die Gymnastikmatte einfach dazu.

Welche Matte ist für Pilates und andere Gymnastikübungen die richtige Wahl?

Die für dich ideale Gymnastikmatte sollte vor allem diesen drei Kriterien genügen:

  • Dicke: Gerade bei Pilates führst du viele Übungen im Liegen aus. Für ein schmerzfreies Training muss deine Matte da ausreichend dick sein. Mit 1,5 cm bist du auf der sicheren Seite.
  • Länge: Achte bei der Wahl deiner Fitnessmatte auf eine ausreichende Länge. Füße und Kopf dürfen nicht über die Matte hinausragen. Wähle also immer ein Modell, das länger ist als du selbst.
  • Isolation: Gerade im Winter sind Trainingshallen oft schlecht beheizt. Wenn du längere Zeit liegst, kühlst du dann schnell aus. So wird das Training nicht nur weniger effizient, schlimmstenfalls ziehst du dir Muskel- oder sogar Organschäden zu. Eine besonders dicke Matte schafft da Abhilfe. Noch besser ist ein Modell, das auf einer Seite mit Natur- oder Baumwolle bezogen ist.

Welche Matte ist für Yoga die richtige Wahl?

Achte bei der Auswahl deiner Yogamatte vor allem auf diese Faktoren:

  • Dicke: Yogamatten dürfen nicht zu dick sein. Gleichgewichtsübungen im Stehen sind sonst unnötig schwer. Eine Dicke von 0,5 cm ist ideal.
  • Rutschfestigkeit: Beim Yoga ist vor allem ein sicherer Stand wichtig. Auf keinen Fall darf deine Matte also rutschen. Egal für welche Matte du dich also schlussendlich entscheidest, eine rutschfeste Unterseite ist ein Muss.
  • Härte: Die richtige Härte hängt stark von dem von dir praktizierten Yogastil ab. Beinhaltet deine bevorzugte Form viele Asanas im Liegen oder Sitzen, wirst du eine weiche Matte aus Kunstschaum oder Wolle bevorzugen. Wenn du überwiegend stehst, ist eine härtere Matte aus Kunststoff oder Kork die richtige Wahl.

Auf dem Weg zu deiner idealen Fitnessmatte

Für welche Sportarten eignen sich Gymnastikmatten sonst noch?

Natürlich beschränkt sich der Nutzen einer Gymnastikmatte nicht nur auf Pilates und Yoga. Ihr Einsatz ist bei vielen Sportarten mit einem geringen Aktionsradius sinnvoll. Auch bei Disziplinen wie Zumba, Tae Bo oder bestimmten Kampfsportarten trainiert es sich auf einer Matte besser. Du hast einen sichereren Stand, schonst deine Gelenke und musst nicht nach jeder Übung den Boden wischen. Ist dein Fitnessstudio zu Hause, werden dir deine Nachbarn für die zusätzliche Dämpfung danken. Das ständige Auftreten gerade bei Powerdisziplinen wie Zumba kann ziemlich laut werden. Wenn du daheim gerne Crunches oder Liegestütze machst oder dich gerne mal so richtig stretchst: Für alle Formen von Fitness sind die Matten bestens geeignet. Falls du stolzer Besitzer eines Ergometers oder anderen Heimtrainers bist, kommt eine Sportmatte auch für dich auf jeden Fall in Betracht. Zum einen steht dein Gerät auf diesem Untergrund absolut rutschfest. Das ist nicht nur sicherer, sondern schont auch den guten Boden daheim. Zum anderen tropft dein Schweiß so nicht auf den teuren Dielenboden.

Was ist die richtige Matte fürs Fitnessstudio?

Trainierst du häufiger im Studio als daheim, dann ist ein weiteres wichtiges Kriterium für deine ideale Matte die Transportierbarkeit. Wähle auf jeden Fall eine Matte aus, die du zusammenrollen kannst. Bänder zum Verschließen sind meistens im Lieferumfang enthalten. Spitzenmodelle besitzen sogar integrierte Klettriemen und einen Tragegurt für einen einfachen Transport.

Wann ist eine Matte aus Wolle die richtige Wahl?

Naturwolle eignet sich vor allem für Sportarten, bei denen du viele Übungen im Sitzen und Liegen absolvierst. Wolle fühlt sich dabei besonders weich und natürlich an und wärmt dabei besonders angenehm. Ein weiterer Vorteil ist, dass Gymnastikmatten aus reiner Wolle frei sind von Allergenen und Schadstoffen.

Welche Matten eignen sich fürs Kinderzimmer?

Kindern ist ihr Bewegungsdrang quasi angeboren. Vom Purzelturnen für die ganz kleinen bis hin zu richtigen Gymnastikübungen für die älteren gibt es zahlreiche Möglichkeiten, ihn auszuleben. Wenn du mit deinem Kind zu Hause trainieren möchtest, achte bei der Wahl der Fitnessmatte besonders auf:

  • Größe: Natürlich sind die Kleinen weder so diszipliniert noch so standfest wie die Erwachsenen. Eine Sportübung artet schnell in Toben aus. Um Verletzungen vorzubeugen ist eine besonders große Matte daher immer die beste Wahl.
  • Dicke: Aus den gleichen Gründen, aus denen eine große Matte sich besonders gut eignet, ist auch eine dicke Matte von Vorteil. Stürze werden abgedämpft, Verletzungen vermieden. Kinder neigen außerdem gerne dazu, auf einer Matte in ihrem Zimmer ein Ründchen zu schlummern. Wenn du eine Matte wählst, die mindestens 1,5 cm dick ist, wird deinem Nachwuchs dabei dann bestimmt nicht kalt.
  • Schadstoffe: Natürlich nicht nur interessant für kleine Menschen, aber hier besonders wichtig. Achte auf eine Matte, die frei ist von Allergenen und Schadstoffen. Siegel wie der Öko Tex 100 Standard helfen dir bei der Auswahl.

Wie reinige ich eine Gymnastikmatte?

Manche Hersteller geben zwar an, dass ihre Trainingsmatten waschmaschinenfest sind, die beste Möglichkeit, deine Matte sauber zu bekommen, ist das allerdings nicht. Groben Schmutz auf der Oberfläche entfernst du am besten einfach mit einem feuchten Tuch und etwas Seifenlauge. Gegen richtig hartnäckigen Dreck und üblen Geruch hilft es, deine Matte mit einer Essiglösung zu behandeln. Mixe dazu drei Teile Wasser mit einem Teil Essig und reibe deine Matte kräftig ein. Anschließend legst du sie in die Wanne und bedeckst sie mit lauwarmem Wasser. Drücke die Matte ab und zu gut aus und staune über den Schmutz, der zum Vorschein kommt. Auch Dampfreinigungsgeräte eignen sich dazu, deine Matte wieder porentief sauber zu bekommen. Zum Trocknen hängst du deine Matte immer auf die Leine. Heizung oder gar Trockner sind ausgeschlossen. Die Hitze ist extrem schlecht für die Lebensdauer deiner Gymnastikmatte.

Wie lange hält eine Sportmatte?

Wenn du dein Trainingsgerät regelmäßig pflegst, kann es dich über Jahre begleiten. Sollte es allerdings irgendwann spröde werden und Risse bekommen oder einen unangenehmen Geruch annehmen, den du auch nach mehrmaligen Waschen nicht rausbekommst, wird es Zeit, in eine neue Trainingsmatte zu investieren.