Women Power Days 2019: Girls, Sports, FUN

Vier Tage, 50 Frauen und jede Menge Sport und Spaß - das sind die Women Power Days in den Kitzbüheler Alpen. Was geboten war für unsere Power Girls? SportScheck Ambassador Ann-Kathrin berichtet.

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Ann-Kathrin entstanden.

Day 1: Startschuss mit Cooper Test

Nach unserer Anreise am Donnerstagvormittag ging es direkt mittags mit einer Begrüßung des 5-köpfigen Trainer Teams los. Anschließend folgte der ersten Leistungstest auf dem Sportplatz, um die große Gruppe in Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis einzuteilen. Cooper Test lautete das Zauberwort. Viele kennen den Test wahrscheinlich aus der Schule - zwölf Minuten laufen und die Runden bzw. gelaufenen Meter zählen. Die Gruppen brauchten wir übrigens ausschließlich für das Intervalltraining, alle anderen Kurse wurden gemeinsam absolviert. Egal ob Anfänger oder Profi, jung oder fortgeschritteneres Alter - bei den Power Days waren alle Frauen willkommen. Besonders cool fand ich die Mutter-Tochter Gespanne.

Im Anschluss gab es noch ein gemeinsames Zirkeltraining im Functional Style. Übungen wie Kettlebell Swings, Lunges mit Gewichtssäcken, Slam Balls, Mountain Climbers, Seitheben aber auch viele Geschicklichkeits- und Balance Übungen brachten uns ins Schwitzen. Nach all dem durchpowern wurden die Akkus beim Abendessen wieder aufgeladen. Das Buffet war sehr abwechslungs- und umfangsreich. Egal ob Veggie, Vegan oder irgendwelche Unverträglichkeiten, es waren alle glücklich und satt.

Am Abend boten uns die Camp-Partner Adidas und Garmin die uns die Möglichkeit, Equipment wie Uhren und Schuhe auszuleihen oder sogar eine Laufanalyse und ein Bra-Fitting zu machen. Sehr viele Frauen tragen leider den falschen Sport BH, sodass die Mädels von Adidas uns vermessen haben, um die richtige Größe zu bestimmen. Übrigens habe ich bisher auch die falsche Größe getragen. Falls euch Kreuzgrößen nichts sagen, solltet ihr das unbedingt mal googeln.

Day 2: Morning Run und Adventure Trip

Jeder Morgen startete noch vor dem Frühstück um 7 Uhr mit einem kurzen Morning Run und einer Sunrise Yoga Session auf der Dachterrasse. Ich bin echt kein Morgensportler - schon gar nicht ohne Frühstück, aber wenn die Sonne hinter den Bergen hervorscheint und das Tal zum Strahlen bringt, vergisst man für eine Weile die frühe Stunde. Danach meldete sich aber definitiv der Magen, der Lust auf das große Frühstücksbuffet hatte. Mir fiel es schwer, mich bei den leckeren Sachen nicht komplett vollzufressen, denn die nächste Sport Session stand schon in den Startlöchern.

Am zweiten Tag ging es los mit unserem Adventure Trip. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen von über 30 Grad und praller Sonne entschied das Trainerteam, bis zur Mittelstation zu fahren und erst von dort aus zu wandern. Nach rund 600 Höhenmetern wurden wir am Gipfel der Hohen Salve auf 1800m mit einer tollen Aussicht belohnt. Mit den Garmin Uhren hatten wir immer im Blick, wie viele Höhenmeter wir zurückgelegt hatten und wie lange bei welcher Intensität wir schon unterwegs sind. Der Abstieg führte über einen Bergsee, wo es eine kleine Challenge um ein cooles Set von Blackroll gab.

Nach dem Mittagessen wurde immer einen Workshop angeboten. Es wurden beispielsweise Snack-Riegel gebacken oder aus alten Werbebannern Taschen für Handys, Kosmetik oder Tablets als Upcycling Projekt genäht. So hatte jede von uns ein tolles Andenken an die Power Days. Am Nachmittag wurde es wieder sportlich bei Kursen wie Selbstverteidigung, Regeneration Runs, Yoga oder deepWORK, bei denen wir uns auspowern konnten. Ich glaube es gab niemanden, der am Ende keinen Muskelkater hatte. Im Spa-Bereich konnten wir in den Pausen oder am Abend diesem aber mit Sauna oder Massagen entgegenwirken.

Day 3: fast, faster, Intervalle

Am dritten Tag standen Intervalle auf dem Trainingsplan. Wir joggten alle gemeinsam 3 km zu unserem Startpunkt. Nun wurden wir in unsere zuvor ermittelten Gruppen eingeteilt, mobilisierten nochmal Sprunggelenke und Hüfte und schon ging es los. Ziel war es, in der eigenen individuellen Zielpace 4-6-mal ein 1km Intervall zu laufen. Intervalle machen mir alleine überhaupt keinen Spaß und zugegeben drücke ich mich zu Hause davor immer. Hier hatten wir aber nicht nur Coaches, die uns einheizten, sondern auch die anderen Mädels. Wir haben uns alle gegenseitig gepusht. Nach zwei Intervallen hatten einige von uns sogar eine gleichstarke Partnerin, wodurch man gemeinsam die Pace halten konnte. Geteiltes Leid ist eben doch irgendwo halbes Leid.

Insgesamt war es ein unfassbar toller Trip. Toll für einen Mädels-Trip mit der Freundin oder einen Kurzurlaub als Mutter-Tochter-Gespann. Einige Mädels waren, wie ich, alleine angereist. Das war aber absolut kein Problem, da die Gruppendynamik extrem gut war und keiner alleine gelassen wurde. Ich bin gerne wieder dabei – sehen wir uns im nächsten Jahr auf den Power Days? :)

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