Challenge Roth - Ziele und Vorbilder

Für Roth meldet sich niemand aus Versehen an. Hier treffen sich die besten Triathleten zum großen Showdown. Hier entstehen Geschichten und Sportler werden zu unsterblichen Helden. Wer in Roth startet, hat einen Traum, eine Vision und ganz sicher auch ein Ziel für diesen Tag. Ein Ziel, das ihn durch die vielen zähen Stunden der Vorbereitung trägt. Auch unser Team folgt einem solchen Ziel.
Heroes und Ziele

Mathias

Was mach ich hier eigentlich? Diese Frage habe ich mir schon das ein oder andere Mal gestellt, als ich wieder eine anstrengende Morgeneinheit absolviert habe während andere noch schlafen. Aber diese Frage kann ich mir immer schnell beantworten. Ich tue das, um einerseits meine Fitness zu steigern und gesund zu bleiben, aber vor allem auch, um es mir selber zu beweisen. Zu beweisen, dass sich das Training rentiert und man auch auf längeren Strecken durchhalten kann. Das Ziel von 1:05h für die 3,8km steht fest und daran arbeite ich. Bei längeren Einheiten stelle ich mir immer wieder vor, wie es am Wettkampftag ist und wie ich mit dieser Zeit aus dem Wasser steige. Das hilft mir persönlich sehr gut.

Zum Schwimmen bin ich im zarten Alter von 14 Jahren gekommen. Ich habe es in die Wettkampfgruppe geschafft und durfte dort einige tolle Wettkämpfe mit teils großartigen Ergebnissen als Mannschaft aber auch einzeln bestreiten. Seitdem hat mich der Schwimmvirus gepackt. Damals habe ich auch gelernt, dass schwimmen eben nicht nur blöd Bahnen ziehen ist, sondern dass man sehr viel über seinen Körper erfährt und sich die Körperbeherrschung verbessert. Wie weit kann ich gehen? Was sind die Grenzen? Und wann ist die Grenze überschritten? Damals war eines meiner Vorbilder meine Trainerin. Sie hat es geschafft, uns immer wieder zu motivieren und auch den schmalen Grat zwischen völliger Erschöpfung und Leistungssteigerung zu gehen. Dafür bin ich ihr sehr dankbar und erinnere mich gerne an diese Zeit zurück. Aus heutiger Sicht und etwas bekannter ist wohl Jan Frodeno ein absolutes Vorbild. Er hat sein Ziel stets im Blick und gibt dann alles. Das möchte ich genauso durchziehen und freue mich schon jetzt auf den Wettkampf in Roth.

Oliver

Genau 396 Fliesen hat der Trainingskeller, in dem ich einen großen Teil der Vorbereitung auf der Rolle verbringe. Somit ist klar, Kachelnzählen ist nicht nur was für Schwimmer! Aber ich mag das. Je puristischer die Bedingungen, desto stärker ist der Fokus auf das Wesentliche.

Heroes und Ziele

Die Motivation für diese eher stumpfen Einheiten hole ich mir durch die Hammer Rennrad-Erlebnisse aus den vergangenen Jahren. Genauso wie aus der Vorstellung, meine gesetzten Ziele zu erreichen. (Der Klassiker der Sportpsychologie). Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt, der für mich extrem motivierend ist: Der Moment, wenn andere Menschen sich von meiner Leistung und Leidenschaft anstecken lassen. Wenn ich in Gesprächen mitbekomme, dass andere jetzt auch mit dem Sport anfangen oder wenn ich Freunde und Familie an der Strecke sehe gibt das jedes Mal einen riesigen Energieschub. Aber auch ich lass mich gern anstecken und zwar von Sportlern wie Tamara Lunger, Peter Sagan, Robert Petzold und Andi Holzer, allesamt Menschen, die für Ihren Sport alles geben und auch ne Menge für den Sport tun. Das inspiriert mich und zeigt, was alles möglich ist. Gerade weil es immer ein lager Weg zu großen Leistungen ist, hilft es mir durchzuhalten, wenn ich mir vor Augen führe, was andere mit ähnlichen Voraussetzungen bereits erreicht haben. Und so geb ich auch alles und zwar auf jedem einzelnen der 180km in Roth!

Und du?

Was sind deine Heroes? Und welche Ziele verfolgst du? Was machst du, um sie zu erreichen? Schreib mal!  

Diese Beiträge könnten dich auch noch interessieren


Error: Unknown module type: POPUP