Challenge Roth - die Work-Life Balance

port, Familie und Job zu verbinden ist alles andere als einfach. Aber es geht. Mathias aus unserem Triathlon Team hat einen Weg gefunden, seine 24 Stunden optimal zu nutzen. So sieht das bei ihm aus:

Um ein gesetztes Ziel zu erreichen muss man, egal ob im Sport oder privat, akribisch darauf hin arbeiten bzw. trainieren. Da gibt's keinen Lifehack. Aber es gibt einen Schlüssel, der es möglich macht, alle Ziele zu kombinieren und der heißt: Disziplin. Die Trainingseinheiten für Roth sehen ziemlich viele Kilometer im Schwimmbad vor und die erfordern einfach ein gewisses Pensum an Zeit, die einfach begrenzt ist. Damit hier weder Arbeit noch Familie nicht zu kurz kommen, startet mein Tag in der Regel schon sehr zeitig. Sprich gegen 5.30 Uhr. Dann starte ich gleich mit der ersten Trainingseinheit vor der Arbeit. Das klingt jetzt für viele sehr abschreckend, aber ich habe festgestellt, dass das Trainieren in der Früh für mich nur Vorteile bringt: Die Familie schläft in der Regel noch, so dass sie meine Abwesenheit nicht bemerkt. Zudem bin ich den restlichen Morgen wesentlich fitter, als ohne Training. Wenn man dann im Büro in das ein oder andere noch nicht ganz ausgeschlafene Gesicht eines Kollegen blickt und Ihn mit einem „guten Morgen“ begrüßt, weiß ich, dass man nicht nur mit Kaffee „wach“ wird.

Dann kommt das allgemeine Tagesgeschäft wo ich mich verschiedenen Projekten widme, um auch das Unternehmen nach vorne zu bringen. Auch da versuche ich wie beim Trainieren, jeden Tag ein bisschen weiter kommen und besser zu werden. Mit meinen Kollegen wird dann jedoch auch die ein oder andere Mittagspause geopfert, um im betriebseigenem Fitnessraum Alternativtraining durchzuführen und mit Zirkeltraining die Stabilität und auch die Koordination zu verbessern. Manchmal treffen wir uns auch in der Früh, um spezielle Einheiten abzuhalten. Nach dem Duschen geht es dann wieder an den Arbeitsplatz.

triathlon work life balance

Nach Feierabend kann ich mit einem ruhigen Gewissen nach Hause fahren und Zeit mit meiner Familie verbringen. Die Trainingseinheiten für diesen Tag sind bereits absolviert und auch die Arbeit kam nicht zu kurz. Natürlich kann es auch mal vorkommen, dass es die Situation es nicht zulässt, mein Trainingspensum an einem Tag zu absolvieren. Hier geht die Arbeit ganz klar vor. An dieser Stelle sei jedoch auch noch gesagt, dass ich einen Vorgesetzten habe, der es mir ermöglicht, meine Zeit so einzuteilen dass viel Freiraum fürs Training bleibt. Das geht, wenn die Arbeit trotzdem ordentlich gemacht wird. Ohne eine gewisse Unterstützung seitens des Unternehmens bzw. des Vorgesetzten wäre meiner Meinung nach ein solches „Projekt“ auch nicht so ohne weiteres möglich. Ich denke, dass Job, Familie und Sport ein gewisser Balanceakt ist, den es so zu organisieren gilt, damit es für einen selber passt. Es gibt keine Musterlösung. Jeder muss für sich individuell entscheiden, welche Dinge ihm wichtig sind und wie er seine Zeit einteilt. Zeit und Gesndheit sind meiner Meinung nach die wertvollsten Güter, die es gilt möglichst effizient zu nutzen. Zeit ist begrenzt und man sollte sich auf die Dinge konzentrieren die einem WIRKLICH wichtig sind. Wenn man sich diese Frage beantworten kann, ist es leichter seinen Organisationsplan darauf aufzubauen. Nur das muss einem vorher klar sein.

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