Badesaison: Was du über Schwimmtraining wissen solltest

Der Sommer ist endlich da – auf ins Freibad oder an den See. Endlich wieder Plantschen, Sonnen, Pommes Rot-Weiß UND Schwimmen im Freien! Bei gutem Wetter macht das Schwimmtraining gleich doppelt Spaß. Alles über eine der wohl beliebtesten Sportarten der Welt…
Schwimmen ist ein ideales Workout im Sommer

Der Sprung ins kalte Wasser

Der Schwimmunterricht an deutschen Schulen beschränkt sich meist auf das Brustschwimmen, und das oft mit dem Kopf über Wasser. Das hält dich zwar oben, mehr aber auch nicht. Wie wäre es, wenn du dir für den Sommer 2019 das Ziel steckst, sauber Brust- oder Kraulschwimmen zu lernen, dir eine neue oder weitere Technik beizubringen oder regelmäßiges Schwimmtraining in deinen Alltag einzubauen? Du wirst es sicher nicht bereuen.

Der Trainingseffekt

Nur wenige Sportarten können dem Schwimmen das Wasser reichen. Beim Schwimmtraining wird die Ausdauer und gleichzeitig Arme, Beine sowie Körpermitte trainiert. Der Auftrieb des Wassers entlastet die Gelenke. Deshalb ist es ein toller Sport bis ins hohe Alter, bei Übergewicht, Schwangerschaft oder wenn man nach Verletzungen langsam wieder mit dem Training beginnen möchte. Zudem ist Schwimmen ein echter Kalorienkiller. Man sagt, der Energieaufwand ist in etwa viermal so hoch, wie beim Joggen auf derselben Distanz.

Einatmen, ausatmen

Richtiges Atmen ist wichtig beim Schwimmen

Wie andere Ausdauersportarten eignet sich Schwimmen gut zum inneren Ausgleich. Ob direkt in der Früh zum meditativen Start in den Morgen, nach einem anstrengenden Bürotag oder als aktive Mittagspause: Das gleichmäßige Bahnenziehen, der Schwebezustand und die kontrollierte Atmung machen den Kopf frei. Der Fokus liegt ganz auf dem Einatmen über und dem Ausatmen unter Wasser, ganz gleich bei welcher Schwimmtechnik.

Die Technik macht’s: Vier verschiedene Schwimmstile

Man könnte meinen, Brustschwimmen sei langweilig, aber richtig ausgeführt, mit einer ausführlichen Gleitphase unter Wasser kann, auch dieser Schwimmstil anstrengend sein. Zudem ist er leicht zu lernen und damit gut, um die gleichmäßige Atmung unter und über Wasser zu üben. Kraulschwimmen ist mit Abstand die schnellste Technik und wird deshalb im Freistilwettkampf verwendet. Relativ komplex zeigt sich der Schmetterlingsstil. Besonders gut für das Rückentraining, aber etwas schwierig für die Orientierung ist das Rückenschwimmen.

Start und Wende

Schwimmerin bei der Rollwende
Arena Badekappe Silbergrau
Nike Badeanzug Navy Blau
Arena Schwimmbrille The One

Egal welcher Schwimmstil, die Gleitphase unter Wasser ist entscheidend. Das explosive Abstoßen beim Start oder während der Wende hilft dir direkt, einige Meter gut zu machen und schnell Geschwindigkeit aufzunehmen. Für die Wende gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, die je nach Schwimmstil und Können eingesetzt werden: Die Kippwende und die Rollwende. Letztere ist die effektivere, aber auch schwierigere Technik. Beim Erlernen der Rollwende solltest du dich Schritt für Schritte herantasten. Du kannst auch erstmal nur nach jeder zweiten oder dritten Bahn eine Rollwende ausführen.

Abwechslung im Schwimmtraining

Damit es nicht langweilig wird, kannst du die verschiedenen Schwimmstile abwechseln. Für die Optimierung des Kraulschwimmens empfiehlt es sich, kleine Übungen in die Beckenzeit einzubauen. Wir haben zwei Beispiele für dich:

Schwimmer beim Kraulen
Adidas Kastenbadehose
Adilette Aqua schwarz
O'Neill Badeshorts

1.      Einarmiges Kraulen

Kraule eine Bahn ausschließlich mit dem rechten Arm, die nächste ausschließlich mit dem linken. Der passive Arm streckt durchgängig nach vorne. Achte auf die richtige Ausführung der Armbewegung.

2.      Abschlagschwimmen

Ein Arm führt die Kraulbewegung aus, der andere liegt vorne auf dem Wasser. Der aktive Arm schlägt den passiven ab, bevor dieser den nächsten Zug einleitet und wieder abschlägt. Die Bewegung trainiert die Streckung und die Gleitphase.

Beckenbegleiter: Was du für den Schwimmsport brauchst

Schwimmen ist eine Sportart für der man relativ wenig braucht, um loslegen zu können. Wir haben eine Checkliste für den ersten Freibadbesuch der Saison zusammengestellt:

-          Gut sitzender Badeanzug oder Badehose

-          Handtuch, zum Beispiel aus Mikrofaser

-          Trinkflasche, gefüllt mit Wasser oder isotonischem Getränk

-          Schwimmbrille (Tipp: anprobieren!)

-          Badekappe, schützt die Haare vor Chlor und hält sie aus dem Gesicht

-          Wasserfeste Sonnencreme, mindestens 20 Minuten vor dem Schwimmen auftragen

-          Nasenklammer, erleichtert zum Beispiel das Erlernen der Rollwende

-          Verschiedenes Trainingsequipment, zum Beispiel:

Pull-Buoy oder Pull Kick, Kurzflossen und Paddles

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