Was du beim TrailrunningCamp 2017 alles verpasst hast

Die Wahrscheinlichkeit, dass dir unser TrailrunningCamp entgangen ist, liegt bei 13 zu 7,5 Milliarden. Also ziemlich hoch. Das ist ärgerlich, aber nicht schlimm, denn die Highlights hab ich hier noch mal kurz zusammengefasst:
Gelände beim TrailrunningCamp-2017

Die Dolomiten

Dieses Jahr waren wir zum ersten Mal in Alta Badia. Und die Ecke ist schon fast ein bisschen kitschig: Sanfte Hügel vor riesigen Felswänden. Dazwischen kleine Weiler mit alten Holztüren und roten Geranien im geschmiedeten Blumenkübel. Mit einer Ausnahme ging’s immer direkt von der Lobby auf die Trails. Wenn man sich dann mal nach oben gekämpft hat, bläst einen die Aussicht einfach aus den Latschen. Vom Laufen und der damit verbundenen Anstrengung hab ich kaum was mitbekommen so sehr war ich aufs Schauen konzentriert.

Die Guides

Nachdem Kerstin drei Mal den Transalpine Run gelaufen ist, arbeitet sie jetzt gemeinsam mit ihrem Mann im Markierungsteam. Zum besseren Verständnis: Das sind die Leute, die vor den Läufern auf die Strecke gehen und dort alle Pfeile, Bänder und Wimpel anbringen. Sind die Athleten dann beim Duschen, sammelt das Markierungsteam mit dem großem Rucksack alles wieder ein, um am nächsten Tag das Ganze zu wiederholen. Gesamtstrecke des Rennens ca. 270km.

Kerstin Schneehage beim Trailrunning Camp 2017
Kerstin Schneehage beim Trailrunning Camp

Den Rest des Jahres verbringt die Expertin für Medizinisches Fitnesstraining mit Coachings und Gesundheitsberatungen in ihrem Unternehmen Fit am Alpenrand. Auf dem TrailrunningCamp versorgte sie uns palettenweise mit guten Tipps zum Trinken, Tapen, Training und Tapering und führte uns an die schönsten Flecken der Region.

Henning beim TrailrunningCamp-2017

Henning, der zweite Guide glänzte mit einer ähnlich abgefahrenen Sportvita und hatte zusätzlich noch eine hoch geschätzte Spezialität in petto: Massagetermine am späten Nachmittag. Wir haben beide ausgiebig gelöchert und jede Menge mitgenommen. Von Kerstin kam dann auch auch die Sache mit dem Bombardino.

Der Bombardino

Eierlikör, Weinbrand, Milch, Zucker und Sahne. Eine Spezialität der Region, die warm serviert wird und einiges an Suchtpotential beinhaltet. Kann man wunderbar direkt nach dem Lauf genießen. Oder zwischendrin. Oder abends an der Bar. Wir diskutieren noch, was davon am besten funktioniert.

Trinkpause TrailrunningCamp-2017

Zur Not tut’s auch ein Aperol Sprizz.

Das Hotel

Vier Sterne. Vier Gänge. Vier Saunen. Letztere konnte ich mir leider nicht anschauen (Termine, Termine) aber laut Kollegen muss der Wellnessbereich ein Erlebnis sein, das sich mit den Trails messen kann.

Die Trails

Herausfordernd und steil aber auch flowig und sanft gewellt. Ganz smooth gekiest oder mit Wurzeln und Felsbrocken dazwischen. Schlammig, trocken, Gras, Holzbohlen – das Menü lässt nichts zu Wünschen übrig. Ich war mit der Kamera dabei und bin kaum zum Laufen gekommen vor lauter Fotografieren.

Wobei – so ganz stimmt das auch nicht, denn in der Jagd aufs beste Motiv durfte ich die Laufgruppen immer umkreisen, was zu einem soliden Intervalltraining geführt hat. Und zu einem genauso soliden Muskelkater. Trotz Ausrollen. Aber das wird vielleicht mal ein eigener Artikel.

Die Truppe

Nehmen wir die Gondel oder den Trail? Noch ein bisschen Pause oder lieber zügig weiter? In den wesentlichen Punkten waren wir uns immer schnell einig. Spaßbremsen sind zum Glück daheim geblileben. In der Konstellation hätte ich mir gut vorstellen können, noch ein paar Tage dranzuhängen.

Das nächste Mal

Als erstes  schauen wir jetzt mal, was gut funktioniert hat und was wir noch besser machen können. Dann geht's auch schon ziemlich bald an die Planung für 2018. Sobald wir da konkreter werden, informieren wir dich natürlich.

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