Was du beim Mountainbiken auf jeden Fall vermeiden solltest

Mountainbiken macht so richtig Laune, wenn man vorbereitet ist. Bei der Abfahrt von einem Platten ohne Ersatzreifen gebremst zu werden, dagegen weniger. Damit du nicht in ihre Falle tappst, haben wir eine Liste mit typischen Anfängerfehlern für dich.
Als MTB-Anfänger wie ein Profi unterwegs | Photo by Thomas Schweighofer on Unsplash

Fehler #1: Du bist untrainiert

Eine gute Grundkondition wird dir so manchen Aufstieg erleichtern. Die größte Spaßbremse auf Tour ist derjenige, der nicht die nötige Kondition hat. Abseits vom Mountainbike fahren hilft dir auch alternatives Training wie Schwimmen, Laufen oder Krafttraining weiter. Damit kannst du den nötigen Ausgleich schaffen, um selbst dann in Bewegung zu bleiben, wenn du keine MTB-Tour geplant hast.

Fehler #2: Du hast Angst vorm Fallen

Stellen wir zu Beginn eins klar: Du wirst hinfallen. Mehr als einmal sogar. Vor allem, wenn du bei der Abfahrt mit angezogener Vorderradbremse bremst, ist der Abstieg über den Lenker vorprogrammiert. Trau dir nach ein paar Fahrten ruhig auch mal die Schräglage zu.

Fehler #3: Du hast kein Werkzeug dabei

Du stehst am Berg oder bist gerade mitten im Wald unterwegs und dein Rad geht kaputt – ein Horrorszenario für jeden MTB-Fahrer. Wenn du nicht gerade auf kilometerlanges Wandern mit deinem Rad auf den Schultern brennst, sind ein neuer Fahrradschlauch, eine Luftpumpe sowie das nötige Werkzeug Pflicht.

Neben dem Reparaturset ist ein Erste-Hilfe-Set von Vorteil. Die Mindestausstattung sind Pflaster, Verbandsmaterial, Schere sowie sterile Wundauflagen. Wenn du in einer Gruppe unterwegs bist, reicht es, wenn ein Fahrer den Mediziner übernimmt.

Fehler #4: Du warst zu knauserig bei der Wahl deiner Ausrüstung

Wie oft hört man, dass Anfänger den Sport erst einmal ausprobieren wollen und sich deswegen für ein günstiges Mountain Bike entscheiden. Das Problem: Wenn das Rad nicht auf deine Bedürfnisse und Körpergröße abgestimmt ist, wirst du beim Fahren schnell die Lust verlieren. So wird das Rad in der Ecke verstauben und du hast im Endeffekt ein Verlustgeschäft gemacht.

Investiere zu Beginn in eine gute Ausrüstung, auch was deinen Schutz betrifft. Das wird teurer, macht am Ende aber mehr Spaß. Du weißt nicht, ob das Mountainbiken etwas für dich ist? Dann hol dir ein Leihbike und dreh ein paar Runden.

So findest du die richtige Ausrüstung

Fehler #5: Du behandelst dein Mountain Bike wie ein rohes Ei

Dein Mountainbike ist dafür da, um schmutzig zu werden und ein paar Kratzer abzubekommen! Es ist schließlich nicht dein Heiligtum, sondern letzten Endes immer noch ein Spaßgarant. Wir erinnern uns: Du wirst hinfallen. Und wieder aufstehen. Dein Bike wird Kratzer abbekommen. Und du hast gute Geschichten von tollen Bike-Touren zu erzählen.

Fehler #6: Du gibst direkt Gas

Aufwärmen und Abwärmen sind nicht nur beim Laufen Pflicht, sondern gehören auch zum Mountainbike fahren. Am besten fährst du 10 Minuten bei moderater Geschwindigkeit, bevor du so richtig in die Pedale trittst. Das perfekte Aufwärmtraining: Bei hoher Trittfrequenz mit wenig Druck auf dem Pedal über Asphalt oder Feldweg fahren.

Fehler #7: Du denkst, 0,5l Wasser würden für deine Tour ausreichen

Pro Stunde Fahrt solltest du 0,7l Flüssigkeit einplanen und zu dir nehmen. Am besten nicht alles auf einmal trinken, sondern schlückchenweise. Nimm alle 10 Minuten einen Schluck aus deiner Wasserflasche zu dir. Alle halbe Stunde solltest du etwas Kleines essen, denn nach zwei Stunden Fahrt sind deine Kohlehydratreserven komplett aufgebraucht und der Leistungseinbruch droht. Pack dir am besten etwas Obst, belegte Brote, Gel oder einen Müsliriegel ein.

Fehler #8: Du fährst im Sitzen

Besser: Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sitz- und Grundposition. Das heißt im Stehen fahren und zwischendurch wieder hinsetzen.

Du denkst, ein Fahrradhelm ist lästig? Dann sieh dir die Neuheit aus Skandinavien an – der Helm, der eigentlich gar keiner ist.

Diese Beiträge könnten dich auch noch interessieren