Pasta Gorillas: Jetzt geht's für das „Trio for Rio“ nach Japan

Drei Outdoorfans, drei Fahrräder, ein Ziel: Nico, Julian und Felix sind seit zwei Wochen unterwegs nach Japan. 27.000 Radkilometer liegen zwischen den Jungs und den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Im SportScheck Blog berichten sie vom Abenteuer „Ohne Plan nach Japan“.
Die Pasta Gorillas aka Ohne Plan nach Japan

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit den Pasta Gorillas entstanden.

Mit dem Fahrrad nach Japan - Was wir vorhaben

In der Vergangenheit sind wir bereits mit dem Fahrrad von Deutschland nach Brasilien geradelt. Das „Trio for Rio“-Projekt haben wir beendet, nun ist es Zeit für neue Abenteuer. Was haben wir vor? Wie werden wir losziehen? Ende April 2019 wurden wieder die Räder gepackt und wir werden uns nochmals für eine ganze Weile auf die Räder zu schwingen und gen Osten ziehen.

Ziel der Reise ist dieses Mal Tokio.Das neue Motto lautet „Ohne Plan nach Japan“. Mit unseren Fahrrädern als Reisemobil und mit unserem Zelt als Zuhause kommt man mit Land und Leuten auf eine unerschrocken, ehrlichen Art und Weise in Kontakt. Start war Ende April 2019, Ziel sind die Olympischen Spiele von Tokio im Sommer 2020. Wir werden eine Vielzahl von Länder kreuzen, den halben Erdball durchqueren und am Ende der Reise sollten rund 27.000 km unseren Tacho zieren.

Pasta Gorillas starten ihre Tour nach Japan
Julian (v.l.), Nico und Felix bei der Abfahrt in München

Zielgerecht werden wir von München aus Richtung Südosten starten, die Donau wird uns dabei immer wieder begleiten. Weiter geht’s vorbei am Schwarzen Meer, dann quer durch das sagenumworbene Morgenland (Orient). Im Anschluss geht es durch das phänomenale Abendland (Persien) bis hin zu indischen Gewürzen und fremden Religionen. Kurz darauf werden asiatische Länder und deren Tempel bewundert. Ob wir es zeitlich nach Down Under schaffen, steht noch in den Sternen. Zum Endspurt wartet noch die chinesische Küche und das große Finale werden wir hoffentlich in Tokio bei den Olympischen Spielen 2020 erleben.

Hier kannst du die Route der Jungs verfolgen.

Wer wir sind

Pasta und Gorillas

Pasta und Gorillas, wie passt das bitte zusammen? Wir hatten das Glück, schon viele Abenteuer bis in die entlegensten Zipfel dieser Erde meistern zu dürfen und egal wo wir uns befunden haben: die Pasta war zuverlässig unser Powerlieferant Nummer 1. Haltbar, nahrhaft, weltweit zuhause, schnell zubereitet und immer wieder lecker – wir zählen seit unserer Kindheit zu den Liebhabern. Nach jeder noch so kräftezehrenden Tour, bändigt sie selbst den Hunger des größten „Gorillas“.

Pasta Gorilla Nico

Nico ist mit 30 Jahren der Jüngste der Pasta Gorillas. Studierter Fitnessökonom. Startete im Jahr 2015 die erste Radreise mit Bruder Julian und Freund Sandro nach Rio de Janeiro. Nach 18 Monaten und 32.454 Kilometern auf dem Fahrrad arbeitete er zuletzt im Vertrieb von Lastenfahrrädern. In seiner Freizeit ist er sportlich sehr aktiv. Wenn nicht gerade am Fahrradfahren, findet man Nico auf dem Fußballplatz, beim Joggen oder eben bei seinen Lieblingsbeschäftigungen, dem Reisen, wieder.

Pasta Gorilla Nico
Nico

Das Reisen hat er, wie sein Bruder Julian, schon von Kindesbeinen an kennengelernt. Mit seiner Familie hat er immer neue Orte in Europa, auf meist abenteuerliche Art und Weise, kennengelernt. Während der letzten großen Reise nach Rio hat er viel über weitere Abenteuer nachgedacht und somit war nach der Rückkehr, schnell klar, dass erneut ein Rad- Abenteuer gestartet werden soll.

Pasta Gorilla Julian

Julian ist 36 Jahre jung. Seit 2003 lebt und arbeitet er in München. Neugier und Abenteuerlust prägen ihn schon sein ganzes Leben, die Faszination für andere Kulturen wurde durch zahlreiche (oft) abenteuerliche Reisen mit seinen Eltern und Geschwistern bereits in die Wiege gelegt. Sport, Bewegung und viel Frischluft waren schon immer elementare Bestandteile in seinem Leben. Diese Leidenschaft, gepaart mit einer großen Neugier auf exotische Kulturen, auf Flora und Fauna und Tatendrang, ist für ihn die ideale Mischung, um unseren Planeten zu entdecken und den Elementen zu trotzen. Ein autarkes, nachhaltiges Leben im Einklang mit einer gut verdaulichen Reisegeschwindigkeit in der Natur ist für Julian der pure Luxus.

Pasta Gorilla Julian
Julian

Die Freude ist groß, mit Nico und Felix aufzubrechen, auf der Suche nach neuen Geschichten, großen und kleinen Abenteuern auf und neben der Straße und unzähligen Begegnungen mit Mensch und Natur.

Pasta Gorilla Felix

Den ganzen Tag draußen sein, zu Fuß, per Boot oder mit dem Rad. Mit offenen Augen das Umfeld erkunden. „Draußen“ facettenreich erleben, mal aktiv und sportlich oder auch gemächlich und entspannt. Bereits als Kind war Felix sehr gerne mit dem Großvater im Wald unterwegs, mit den Eltern beim Wandern in den Bergen oder beim Campen mit abenteuerlichen Geschichten von teils furchterregenden Fabelwesen. Heute würde man es Mikroabenteuer nennen. Nun, mit seinen mittlerweile 36 Jahren, bietet sich die Chance, eine neue Herausforderung wahrzunehmen. Julian und Nico, Freunde bereits aus Kindheitstagen, werden mit Felix gemeinsam diese großartige Reise in Angriff nehmen. Nun sprechen wir nicht mehr von einem Mikroabenteuer, vielmehr von einem Makroabenteuer gespickt mit einer Vielzahl von Mikroabenteuern.

Pasta Gorilla Felix
Felix

Update aus dem Reisetagebuch

Gestern haben wir Bratislava erreicht. 585 km liegen bereits hinter uns, rund 26.500 km noch vor uns. Die ersten Tage waren von Wind und Regen gekennzeichnet aber das hat uns nicht davon abgehalten, ordentlich Strecke hinter uns zu bringen. Wir fühlen uns gut, entschleunigen und haben jetzt schon den Alltag hinter uns gelassen. In den ersten Tagen kam es zu tollen Begegnungen – ob eine Dame in Seemannskleidung, deren Hobbies offensichtlich Katzen und das Schreiben von Pixi-Büchern sind, oder den Gartenzwerg sammelnden Rentner, der zum Schnaps am frühen Morgen eingeladen hat. Die Welt ist offensichtlich noch immer bunt.

Wir freuen uns auf weitere tolle Begegnungen mit Mensch, Natur und Kultur und sind voller Vorfreude welche Abenteuer und Grenzerfahrungen uns noch erwarten werden.

Regen bei den Pasta Gorillas
Fahrräder der Pasta Gorillas

Bis bald, Eure Pasta Gorillas!

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