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Icebreaker & Merino:
Plasticfree by '23

Schon jetzt steht icebreaker für natürliche, nachhaltige Sportbekleidung aus Merino. 91% der gesamten Faserzusammensetzung ist natürlichen Ursprungs. Doch das Unternehmen lässt erst dann locker, wenn es alle verbleibenden synthetischen Bestandteile komplett ersetzt hat. Das Ziel? Plasticfree by '23! Erfahrt, was dahintersteckt & begebt euch auf icebreaker's wundersame Reise...

AM 29.10.2021

icebreaker Nachhaltigkeit
Fotos © Icebreaker

Die unangenehme Wahrheit ist, dass Plastik in der Mode- und Bekleidungsindustrie weltweit immer noch das dominante Textil ist. Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass laut Statistik die Hälfte der Kleidungsstücke in unserem Kleiderschrank (und was wir gerade tragen) in der Tat aus Materialien bestehen, die aus Petrochemikalien hergestellt sind. 

Dabei gibt es sind natürliche, nachhaltige Alternativen immer mehr im Kommen - und so auch die Merinowolle. Sie vereinbart tolle, funktionale Eigenschaften, denn: Sie ist atmungsaktiv, lecihtgewichtig, pflegeleicht, riecht nicht und regelt den Feuchtigkeitshaushalt und die Körpertemperatur.

Icebreaker Merino Nachhaltigkeit

In erster Linie geht es bei icebreaker natürlich darum, Bekleidung zu produzieren. Dahinter verbirgt sich jedoch das grundlegende Ziel: das Eis zu brechen, im Sinne von neue Ideen zu entwickeln und neue Beziehungen zwischen Menschen und der Natur herzustellen. Schauen wir uns doch einmal die Story hinter icebreaker an...

Icebreaker - Wie alles begann...

Icebreaker Gründer Jeremy Moon erzählt, wie alles angefangen hat:


„Wie so oft im Leben passieren die besten Dinge ungeplant. Mit icebreaker begann alles im Jahr 1994. Ich war 24 Jahre alt und meine amerikanische Freundin kam gerade von einem Aufenthalt auf einer Schaffarm auf Pohenui Island in Neuseeland zurück."


Es war ganz anders als ich erwartet hatte. Es fühlte sich seidig weich an und war unglaublich bequem

"Die Erfahrungen und Eindrücke, die sie auf dieser Farm gesammelt hatte, waren für sie zutiefst beeindruckend und sie überredete mich dazu, den Schafzüchter selbst kennenzulernen.

Als ich eine Woche später tatsächlich mit dem Farmer zum Mittagessen verabredet war, schob er mir ein T-Shirt aus Wolle zu: „Was meinst du?“ Ich probierte es sofort an. Es war ganz anders als ich erwartet hatte. Es fühlte sich seidig weich an und war unglaublich bequem – ganz anders als die kratzige, schwere Wolle, die ich aus meiner Kindheit kannte. Es war aus hochfeiner Merinowolle gestrickt, die von den Schafen auf Pohenui Island kam.

Ich ließ es zum Mittagessen gleich an und habe es seitdem nie wieder zurückgegeben.


In den nächsten Tagen und Wochen wurden das T-Shirt und ich unzertrennlich.


Ich ging damit zum Laufen und Biken, trug es unter meinem Hemd zur Arbeit, zum Ausgehen am Abend und ich schlief sogar darin. Es war so herrlich weich, nie zu warm und roch selbst nach tagelangem Tragen nicht. Ich konnte es zudem einfach in die Waschmaschine werfen und im Gegensatz zu anderer Outdoor-Bekleidung war es 100% natürlich. Meine amerikanische Freundin ging zwar wieder zurück in die USA, jedoch war das T-Shirt zu meiner neuen Leidenschaft geworden.


Meinem Bauchgefühl folgend kündigte ich meinen Job [...] und versetzte mein Haus, um 25.000 Neuseeland-Dollar zu beschaffen

Genau das hatte ich gesucht: eine großartige Idee mit globalem Potential. Meinem Bauchgefühl folgend kündigte ich meinen Job in der Marktforschung und versetzte mein Haus, um 25.000 Neuseeland-Dollar zu beschaffen - wobei ich der Bank erzählte, dass ich Geld für eine neue Küche bräuchte. Mit dem Geld kaufte ich das Konzept hinter dem Prototyp. Es kam mir nicht riskant vor - vielmehr war ich der Meinung, dass ich keine andere Wahl hatte.


Unser Unternehmenszweck war klar und ließ sich als einfache Frage formulieren:


Wie können wir Verbrauchern eine natürliche Alternative zu synthetischer Outdoor-Bekleidung bieten?


Jede/r, der oder die das Produkt trug, war verblüfft. Ich war davon überzeugt, dass das Ganze ein Erfolg werden würde - sofern ich nichts vermasselte. Für mich war es ein Blindflug und ich holte deshalb viel Hilfe ein. Ich arbeitete einen Geschäftsplan aus, fand über die Eltern meiner Freunde acht Investoren, die bereit waren, Geld vorzuschießen und einen Beraterausschuss mit Unternehmergeist und Erfahrung zu bilden.


Sie waren die ersten, die bereit waren, sich auf einen jungen Kerl mit einem Traum und einem Koffer voller Merino Base Layer einzulassen. 

Wir hatten eine klare Vision und so war icebreaker 1995 geboren.


Wir waren die Kleinen mit der großen Idee: Menschen mit der Natur zu verbinden, während sie ein Produkt aus der Natur tragen. Noch vor Jahresende wurden wir von 14 mutigen Outdoor-Geschäften in ganz Neuseeland geführt. Sie waren die ersten, die bereit waren, sich auf einen jungen Kerl mit einem Traum und einem Koffer voller Merino Base Layer einzulassen. "

Icebreaker Merino Nachhaltigkeit

Icebreaker heute: Move to natural


Heute – über 25 Jahre später – ist icebreaker in vielen Länder auf der ganzen Welt vertreten.


Der Kerngedanke, eine natürliche Alternative zu synthetischer Bekleidung zu ermöglichen, ist dabei noch immer in der Vision der Marke verankert.


Mit dem Slogan Move to Natural" beschreibt icebreaker ihr Bestreben, Teil einer Bewegung zu sein, die sich einem nachhaltigen Lebensstil verschrieben hat – einem Wunsch, der in der heutigen Zeit präsenter ist, denn je. Immer mehr Menschen beginnen den eigenen Lebensstil und das Verhalten als Konsument zu hinterfragen: „Aus welchen Materialien besteht meine Kleidung eigentlich und unter welchen Bedingungen wurde sie hergestellt?“


Mit ihren Produkten will icebreaker all diesen Kunden eine Alternative bieten, weg von Plastik auf der Haut hin zu mehr Natur – ganz im Sinne von „Move to Natural“.

Icebreaker Merino Nachhaltigkeit

Das Ziel: Plasticfree by '23

Move to Natural ist dabei lange nicht mehr nur ein Slogan. Für icebreaker ist es vielmehr ein Maßstab, anhand dessen sie ihren aktuellen Stand zur Nachhaltigkeit selbst hinterfragen und weiter daran arbeiten:


"Stand heute ist bereits 91% unserer gesamten Faserzusammensetzung natürlichen Ursprungs. Ein Erfolg, auf den wir stolz sind, auf dem wir uns aber nicht ausruhen möchten. Wir arbeiten weiter an der Erforschung neuer innovativer Naturfasern, um den bislang notwendigen geringen Plastikanteil unserer Bekleidung schrittweise zu ersetzen. Dabei haben wir uns zum Ziel gemacht, alle verbleibenden synthetischen Bestandteile der Kollektion bis 2023 komplett zu ersetzen: Plasticfree by ´23!"

Dich hat icebreaker's wundersame Reise inspiriert? Dann schau' doch auch einmal im Shop vorbei - und entdecke hier die natürlichen Produkte von icebreaker in ihrer Bandbreite!

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