Du suchst das Abenteuer? Das solltest du beim Wildcampen beachten

Der Natur ganz nah zu sein, erfreut viele Menschen, ganz besonders Outdoorliebhaber. Das Wildcampen hat dabei seinen besonderen Reiz – doch aufgepasst: Es gibt einiges, was du bei diesem Draußen-Abenteuer beachten solltest. Hier sind 5 Tipps.
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By SportScheck

1. Wo ist Wildcampen erlaubt?

Wildcampen ist nicht überall straffrei. In Norwegen, Schweden und Finnland gilt das Jedermannsrecht, da hast du gute Karten. In der Schweiz kann man ebenfalls wildcampen, aber gelten dort strengere Auflagen. Außerdem ist die Rechtslage von Kanton zu Kanton unterschiedlich.

In Deutschland ist das Wildcampen verboten und wird mit Strafen von bis zu 5.000 Euro geahndet. Möchtest du wildcampen, dann informiere dich im Vorfeld über die Rechtslage deines jeweiligen Wunschortes. Achte auch darauf, beim Wildcampen nicht die Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen.

2. Zelten in Naturschutzgebieten und auf Privatgrundstücken ist ein No-Go

In Naturschutzgebieten reagieren die Tiere auf Camper sehr empfindlich aufgrund des Stresses und eventueller Schäden, die nach dem Lagern dort hinterlassen werden. Selbst Forscher dürfen sich in bestimmten Bereichen von Naturschutzgebieten nur eine sehr kurze Zeit aufhalten.

Dass du nicht unerlaubt auf Privatgeländen anderer Leute Rast machen und übernachten solltest, versteht sich von selbst.

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3. Habe Respekt vor der Natur

Ohne Frage: Ein kleines Lagerfeuer spendiert nicht nur Wärme, sondern ist auch noch unfassbar beruhigend und romantisch. Doch aller Vorteile zum Trotz: Mache unter keinen Umständen ein offenes Feuer!

Offenes Feuer beschädigt die Natur für Jahrzehnte an dieser Stelle und kann sehr leicht zu Waldbränden führen. Auch wirst du mit einem offenen Feuer leichter entdeckt. Aus Rücksicht vor der Natur verhaltet ihr euch zudem leise und respektvoll. Lautes Gegröle oder Musik sind hier fehl am Platz.

4. Baue dein Zelt spät auf und früh ab

Bleibe nur kurz – und wenn das Wetter es zulässt, übernachte mal ohne Zelt unter freiem Himmel. Damit verringerst du das Entdeckungsrisiko maßgeblich. Das Ganze nennt sich Biwakieren und wird in der Regel auch in Deutschland für eine Nacht toleriert.

5.  Räume deinen Zeltplatz auf

Wollt ihr euren Biomüll in der Natur entsorgen, gibt es dafür nur eine richtige Variante: Vergrabt ihn in ein bis zu 50 cm tiefes Loch, damit keine Tiere daran kommen. Alle andere Sachen nehmt ihr auf jeden Fall wieder mit. Am Ende sieht euer kleiner Natur-Zeltplatz genauso aus, wie ihr ihn vorgefunden habt – naturbelassen und müllfrei.

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