Die besten Powderspots im Westen Kanadas

Ein Skiurlaub in Kanadas Westen klingt erst mal großartig. Aber da gibt’s ein paar Dinge, die man im Auge behalten sollte:

Ein Skiurlaub in Kanadas Westen klingt erst mal großartig. Aber da gibt’s ein paar Dinge, die man im Auge behalten sollte:

Die Locals sagen Treebombs dazu. Dicke Schneeklumpen, die sich in den Wipfeln der Bäume bilden, wenn der Wind die Flocken dagegen drückt. Mit viel Wind und viel Schnee werden sie größer und größer bis sie irgendwann runterbrechen. Und dann sollte man besser nicht drunter stehen. Eine weitere Gefahr ist weniger offensichtlich: Die Gefahr, dass einen im Anschluss an den Urlaub die Lust am Skifahren verlässt. Denn jeder Skitag, danach hat es schwer, mit dem Erlebten mitzuhalten. Da ist vor allem der Schnee. Dieser unglaublich trockene, fluffige, tiefe Pow, den man so in den Alpen nicht findet. Wenn er wie in niedrigen Lagen ohne Windeinfluss fällt, kann es durchaus passieren, dass der Skistock ohne nennenswerten Widerstand komplett darin versinkt. Aber auch die Burger, die Lebensart und das Gelände machen es schwer, nicht ein Leben lang davon zu schwärmen. Wenn du es trotzdem riskieren willst, kommen hier ein paar Tipps:

Sun Peaks

Sun Peaks Kanada Ski

Whistler und Lake Louise sind vermutlich die bekanntsten Skigebiete in der Region. Sun Peaks, das zweitgrößte Skigebiet in Kanada kennen dagegen nur wenige. Dabei gibt's hier 133 Abfahrten und im Ort sind Autos verboten. D.h. mit den Skiern geht's hier bis vor oder mit viel Schwung auch bis in die Lobby.

Marmot Basin

Skifahren in Kanada

Ebenfalls etwas weniger prominent und damit auch weniger überlaufen ist Marmot Basin. (Wir erinnern uns: wenig Leute = viele Firsttracks). Im Jasper National Park gelegen findet man hier nicht nur mehr Fotomotive als auf eine SD Karte passen, sondern auch zwei Funparks und ja, den oben angesprochenen Schnee. Die Talstation liegt auf 1.700 Metern, also in einer Höhe, wo manche Voralpenlifte schon wieder aufhören.

Castle Mountain

skifahren in Kanada

Für den richtigen Schneeconnoisseur ist Castle Mountain ein Tipp. Ca. 2 Stunden von Calgary entfernt, liegt hier der trockenste Pow in ganz Alberta. An diese trockene Luft muss man sich aber auch erst mal gewöhnen. Als ich 2012 in Calgary war, hab ich erst mal Nasenbluten bekommen - ganz ohne Barfight sondern nur durchs Atmen. Die Pisten dagegen sind weniger verletzungsanfällig, denn sie bestehen im wesentlichen aus weiten Flanken. Das an sich wäre schon fein, aber on top hast du hier noch die Möglichkeit, einen Tag Catskiing mitzunehmen.

Revelstoke

Freeriden in Kanada

Klingt verlockend? Noch mehr Freeridespots bietet Revelstoke. Das Motto hier "beautiful and wild", was ziemlich konsequent gelebt wird. Beispiele? Gern: Die längste Abfahrt hat 1.700 Höhenmeter und 15 km. Ein eigener Bereich ist fürs Catskiing und Heliskiing reserviert. Aber auch vom Lift aus lässt sich viel unpräpariertes Terrain erreichen. Es liegt also an dir, deinen Freeridetraum zu verwirklichen. Mehr zu den jeweiligen Skigebieten und ihren Möglichkeiten findest du hier. Und mit viel Glück kannst du den Trip sogar gewinnen. Wie? Ganz einfach: Hier geht's zum Gewinnspiel Bleibt nur noch eine Frage: was macht man dann im nächsten Winter?

Diese Beiträge könnten dich auch noch interessieren