Swimwear-Trends für Oceangirls und Sonnenanbeterinnen

Es ist soweit: Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und ebenso steigt unsere Lust auf Sommer, Strand und Meer. Und dafür brauchen wir – richtig, Swimwear! Mit diesen Bikinis liegst du 2019 im Trend.

Swimwear ist nicht gleich Swimwear: Bikini, Monokini, High-Top, Low-Waist – die Begriffe aus der Bademode können manchmal ziemlich verwirren. Wir geben Euch hier eine Übersicht über die wichtigsten Begrifflichkeiten, was Ihr wann tragt – denn der Bikini zum Sonnenanbeten ist beim Surfen womöglich eher semi-unterstützend – und welche Trends diese Saison vorherrschen.

Farben, Muster, Akzente

Wie auch in der Outerwear, so sind auch diese Saison Muster aller Art en vogue. Ob florale Prints, Streifen aller Art oder – für ganz Mutige – Muster-Mix. Hierbei ist besonders die Kombination aus Blumen und Streifen angesagt.

Maui Wowi Wende Bikinioberteil
Maui Wowi Bikini Coral
Seafolly Bikini mit Rüschen

Was Texturen und Schnitte angeht, liegen Rüschen und Volants sowie Cut-Outs dieses Jahr im Trend. Auch verspielte Schnürungen im Dekolleté oder Rücken garantieren einen trendbewussten Auftritt am Strand oder Pool. Farblich angesagt sind in der diesjährigen Spring/Summer Saison warme Töne à la „Living Coral“. Die Farbe des Jahres 2019, vom Trendforschungs-Institut Pantone gekürt, steht für Lebendigkeit und Wärme sowie das Bewusstsein zu Mutter Natur und ihr Erhalt.  

Idealer Halt beim Wassersport

Egal, ob Schwimmen, SUP, Surfen oder eine Runde Beachvolleyball am Strand: Wichtig ist, dass dein Outfit dich dabei unterstützt. Du solltest nichts zurechtzupfen oder festhalten müssen. Ob Einteiler oder Zweiteiler, das perfekte Oberteil für Wassersport hat wenig Ausschnitt und einen guten Sitz, ist aus festem Material und hat ordentliche Verschlüsse, wie Haken oder Reißverschlüsse. Die perfekte Bikinihose zum Wassersport ist ebenfalls aus festem Stoff, hat keine Schnürungen und keinen zu hohen Beinausschnitt.

Roxy Badeanzug Surfer
adidas Badeanzug Coral
O'Neill Badeanzug Streifen

Sonnen – Achtung vor Sonnenbrand und Tan-Lines

Nachdem du dich im Wasser ausgepowert hast, gibt es wohl kaum etwas Schöneres als in der Sonne zu liegen und die vornehme Blässe gegen den Sommer-Teint einzutauschen. Was hierbei wichtig ist? Neben ausreichend Sonnenschutz auch der Schnitt des Bikinis. Je nachdem, ob man Tan-Lines mag oder nicht, gilt es zu beachten, wie Träger, Ausschnitt & Co. gestaltet sind.

Was zu welcher Figur?

Eigentlich ist es ganz einfach: Erlaubt ist, was gefällt. Doch generell lässt sich sagen, je knapper der Schnitt deiner Swimwear, desto betonter das Ergebnis. Außerdem gilt die Faustregel: Längsstreifen machen optisch schmaler, das Gegenteil ist bei Querstreifen der Fall. Triangel-Oberteile schummeln Volumen hinzu. Trompe l'oeil-Muster, wie z.B. V-Streifen-Muster wiederum machen optisch schmaler. Was die Bottoms angeht: Kleine Pölsterchen am Bauch verschwinden ruck-zuck dank High-Waist-Unterteilen. Ein breiter Höschen-Bund lässt Hüften schlanker wirken, als es dünne Schnürungen tun. Ein hoher Beinausschnitt zudem zaubert Gazellen-Beinchen. Noch mehr Figurtipps findest du hier.

Wir haben die aktuellen Trend-Bikinis unter die Lupe genommen. Stehen dir Triangel, Crop Top oder High Waist Bikinis? Und wie halten sich die Lieblinge der Saison beim Wassersport?

Bikini Jette Joop
Ethno Bikini Watercult
Bikini Lascana

Triangel und Neckholder Bikinis

Der All-Time-Favorit bei den meisten Frauen ist der Triangel Bikini, und das nicht ohne Grund. Durch seinen Verschluss am Nacken kann man selber entscheiden, wie eng man ihn will oder braucht, er ist je nach Körperform anpassbar. Aber vor allem ist er bei Frauen mit weniger Busen beliebt, denn durch seine Form zaubert er optisch mehr Volumen – vor allem, wenn man es bunt und mit Extras wie Rüschen etc. mag. Für Wasseraktivitäten ist der Triangel-Bikini jedoch nur teils geeignet. Surfer, Paddler und Co. sollten die Finger von einem Triangel Bikini lassen, wenn dieser nicht perfekt sitzt. Ein breiteres Unterbrustband kann für den nötigen Halt beim Wassersport sorgen.

Bandeau oder Balconette Bikinis

Für die Sonnenanbeterinnen, die das Wasser nur zur kurzen Abkühlung nutzen, ist der Bandeau-Bikini perfekt. Ohne Träger steht einem makellosen Teint nichts im Wege. Jedoch ist er für Wassersportarten, vor allem für Frauen mit mehr Brust, weniger zu empfehlen, denn durch die fehlenden Träger fehlt auch der richtige Halt. Ein Balconette-Oberteil kann hier die bessere Wahl sein: Es hat häufig einen Bügel, der besseren Halt verspricht und kommt meist mit abnehmbaren Träger.

Bustier oder Crop Top Bikinis

Wenn es um Sport geht, ist der Bustier Bikini genau richtig. Egal ob Beachvolleyball, Surfen, Paddeln oder einfach nur schwimmen, mit dem Bustier gibt es kein verrutschen, alles bleibt am Platz! Diese Saison gibt es viele stylische Modelle mit coolen Mustern uns Schnürungen. Auch für Oceangirls mit mehr Oberweite sind Bustier oder Crop Top Bikinis gut geeignet.

High Waist Bikinis

Wie sagt man so schön: Man sieht sich immer zweimal im Leben! Und so sehen wir dieses Jahr das Retro-High-Waste Höschen aus den 50-er Jahren wieder. Frauen mit etwas Bauch und einer nicht so schmalen Taille dürfen sich über das Comeback freuen, denn durch den hohen Bund kaschiert das Höschen so einiges. Und auch beim Wassersport machen High-Waist-Höschen eine gute Figur.

Badeanzüge und Monokinis

Auch der Badeanzug erlebte in den letzten Jahren ein furioses Comeback. Das sind besonders für Oceangirls gute Nachrichten, dann in Sachen Sport kann dem Badeanzug kein zweiter das Wasser reichen. Nichts kann verrutschen beim Surfspaß, auf dem SUP oder beim Schwimmtraining. Bauch einziehen ist dabei außerdem völlig überbewertet: Der Badeanzug ist ein echter Figurschmeichler für die Körpermitte. Fashionistas freuen sich über den kleinen Bruder des Badeanzugs: Der Monokini überzeugt mit coolen Cut-Outs, Schnürungen, asymmetrischen Schnitten und Co.

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