STYLE FOLLOWS FUNCTION: WOHER DER URBAN OUTDOOR TREND KOMMT UND WIE MAN IHN STYLT

Deine Wanderschuhe verbringen die meiste Zeit im Schrank, wenn nicht auf dem Berg? Jetzt nicht mehr! Weshalb Outdoor-Pieces nun unseren Alltag erobern und wie der Urban-Trend typgerecht gestylt wird.

Dass Athleisure seit mehreren Saisons der Trend schlechthin ist, wissen wir bereits: Sportliche Teile, wie Sneaker, Blousons oder Caps werden längst nicht mehr nur innerhalb des Gyms oder der Sporthalle getragen. Sneaker zum Kleid sind absolut salonfähig. Radlerhosen zum Blazer waren DER Trend des Sommers 2018 und Jogginghosen sichtet man mittlerweile fernab des Sofas, bei Lunch-Terminen oder abends in der Bar, gepaart mit Heels sogar beim Feiern in der Disco.

Weshalb das modetechnisch erlaubt ist? „Athleisure“ lautet die Antwort. Der Name des Megatrends ist eine Kreuzung aus den englischen Wörtern „athletic“, zu deutsch sportlich, athletisch; sowie dem Begriff „leisure“, also Freizeit, und beschreibt damit lässige Freizeit-Mode. Nun geht die Bewegung einen Schritt weiter: „Urban Wilderness“ liegt in der Luft. Was das bedeuten soll? Ganz einfach: In der heutigen Zeit voller Stress, Stau und Hektik, gepaart mit grauer Eintönigkeit, sehnen sich die Großstadtbewohner immer mehr nach grünen Oasen der Ruhe. Ob es das Yoga-Studio als Ausgleich ist oder der tägliche Weg zur Arbeit mit dem Rennrad statt der vollen U-Bahn: Urban Outdoor lautet die Weiterentwicklung des Megatrends Athleisure und bildet die ästhetische Antwort auf die Bedürfnisse moderner Großstadtdschungel-Bewohner.

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Wie style ich den „Urban Outdoor“-Trend?

Das Styling-Zauberwort lautet: Stilbruch. In der Großstadt von Kopf bis Fuß in Outdoor-Kleidung? Das sieht nicht nur übertrieben, sondern auch unauthentisch aus. Je natürlicher und logischer kombiniert, desto harmonischer ist der finale Look. Zum Beispiel? Ganz einfach: Du wachst morgens auf und es regnet. In die Arbeit fährst du aber mit dem Fahrrad. Wetterfeste Schuhe und Regenjacke sind die logische Konsequenz.

Während früher Wechselschuhe und eine Alternativ-Jacke nötig gewesen wären, werden dank Urban Outdoor funktionale Pieces à la Stilbruch ganz einfach ins Alltags-Büro-Outfit integriert. „Style follows function“ lautet die Devise. Sei es die Sporttasche von North Face, die als Laptop-Tasche und Gym-Bag gleichzeitig genutzt wird, Wanderschuhe, die die City erobern, oder Fleece-Jacken zu Jeans und Sneakern. Wirkliche Regeln gibt es nicht. Wie gesagt: Die Funktion gepaart mit der Ästhetik deines individuellen Alltags ist die Grundformel – was du letzten Endes draus machst, bleibt ganz dir überlassen.

Wann trage ich „Urban Outdoor“-Looks?

Hier verhält es sich ähnlich: Der Hintergrund des Trends ist seine Notwendigkeit gepaart mit dem Lockern von eingestaubten Kleiderordnungszwängen. Natürlich gibt es immer noch Branchen, in welchen du leider nicht um das Einhalten strenger Regeln herumkommst. Doch selbst, wenn es dir nicht erlaubt ist, deine Funktionsjacke lässig in deinen Office-Look einzubauen, kannst du auch als Banker in deiner Freizeit dem Urban Outdoor Trend frönen.

Ob besagter Windbreaker zu Chinos und Sneaker beim Dinner mit Freunden oder der Jogginghose zum Hemd in der Bar oder im Kino – bei „Urban Outdoor“ geht es darum, dir dein Leben im Großstadtdschungel zu erleichtern. Wenn es also windet und regnet, musst du nicht mehr aus der Sorge um das Wahren modischer „Regeln“ auf deine Outdoorjacke verzichten und durchnässt in der Jeansjacke frieren. Ein Hoch auf den modernen Großstadt-Look!

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