Run for the Oceans - meine Mikroplastik Challenge

Kampf gegen Plastik! Wir waren Teil der Run for the Oceans Challange by adidas und finden das Format so gut, dass wir es gleich unterstützen. Genauer gesagt haben wir die Challenge selbst gemacht, erfahre jetzt wie.

Run for the Oceans - meine Mikroplastik Challenge

Derzeit ist Plastik ein sehr heiß diskutiertes Thema - zum Glück! Meine Timeline beispielsweise ist voll mit zugemüllten Ozeanen, Walen, die qualvoll durch Plastiktüten verenden und ich finde es ist Zeit, dass wir auch auf SportScheck darüber reden. Ich habe mich schon länger dafür entschieden, Plastik möglichst ganz aus meinem Alltag zu entfernen, dass dies allerdings nicht so leicht ist und was du dagegen machen kannst, erzähle ich dir heute in meiner persönlichen Story:

Plastik vs. Alltag

Auf die Schnelle: Ich packe alles in Tupper, vermeide ToGo Becher und kaufe NIE Plastiktüten. Dennoch stellt mir der Alltag immer wieder fiese Fallen, die einen plastikfreien Alltag erschweren. Beispiel: Einkaufen. Fleisch einkaufen beim Metzger ohne Plastik? Sehr schwierig. Oder der Umzug in eine neue Wohnung? Verdammt schwer ohne Tonnen voll Müll zu produzieren. Thema Mikroplastik: Ich empfehle dir mal einen genaueren Blick auf deine Kosmetikprodukte zu werfen, denn dort "wimmelt" es nur so von Mikroplastik. Einmal duschen und tausende kleine Kunststoffteilchen fließen fröhlich Richtung Kläranlage.

Mikroplastik ist so gut wie unsichtbar für uns

Mirkoplastik in Kosmetika? Auf diese Bezeichnungen solltest du achten: Polyethylen PE Polypropylen PP Polyethylenterephthalat PET Nyon 12 Nylon 6 Polyurethan Acrylates Copolymer AC Arcylates Crosspolymer ACS Polyarcylat PA Polymethylmethacrylat PMMA Polysteren PS

Die unsichtbare Gefahr begleitet uns selbst am Körper

Thema: Kleidung und Synthetikfasern aus Kunststoff. Hochmoderne innovative Faserstoffe sind gerade bei uns Sportlern sehr beliebt. Sie halten uns je nach Jahreszeit warm, trocken oder kalt. Aber kaum haben wir das Shirt für ein bis zwei Stunden getragen, landet es in der Wäsche. Als Bauingenieurin mit Spezialisierung auf Abwasser und Klärwerk habe ich mit diesem Thema schon seit einigen Jahren Kontakt und Kleidung aus Kunstfasern gilt als eine der größten Gefahren für Mikroplastik in unseren Gewässern. Die britische Plymouth Universität hat nun in einer Studie das Ausmaß analysiert, wie viele Fasern bei einem 30-40° warmen Waschgang mit Synthetik Textilien herausgelöst werden. Das erschreckende Ergebnis:

Polyester Mischgewebe 138.000 Fasern

Reinem Polyester etwa 496.000 Fasern

Acryl-Gewebe 730.000 Fasern

Synthetische Fasern erkennt ihr im Etikett: Acryl Aramid Elastan Polyamid Polyester Polyethylen Polyimid Polypropylen

Mach mit und lauf für einen guten Zweck

Der neueste Fitnesstrend ist übrigens PLOGGING und erobert inzwischen die ganze Welt. Plogging steht für Jogging und „plocka“ – schwedisch für „etwas aufheben/sammeln“. Letztendlich wird also beim Laufen Müll eingesammelt. Aber auch die Sportartikelhersteller werden sich langsam ihrer Verantwortung bewusst. So unterstützt adidas seit Jahren das Parley Projekt, dort trifft die gewohnte adidas Perfomance auf Nachhaltigkeit. Das Obermaterial des Schuhs besteht aus 85% Parley Ocean Plastic™, was ungefähr 11 Plastikflaschen für ein Paar Schuhe entspricht. adidas spendet hierbei pro gelaufenem Kilometer 1$ an das Parley Projekt. Auch du kannst dieses Projekt unterstützen. Auf Runtastic kannst du bis zum 8. Juli bei verschiedenen Events mitlaufen und Dollar sammeln, dazu einfach der "Run for the Oceans” Gruppe beitreten.

Lauft für einen guten Zweck!

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