Trendsport Trailrunning: 5 Tipps für Einsteiger

Trailrunning boomt: Das Laufen auf schmalen Pfaden und abseits des hektischen Alltags findet immer mehr Fans. Mit diesen Tipps gelingt dir der Einstieg!
Trailrunner

#1 Trailrunning geht (fast) überall

Klar, jeder träumt von einsamen Alpen-Trails und atemberaubenden Gratüberschreitungen. Aber Trailrunning ist viel mehr als das und geht (fast) überall. Egal ob Teufelsberg, Odenwald oder Schwäbische Alb: In jeder Ecke Deutschlands haben Trailrunner ihr Revier. Geeignete Strecken findest du in Apps und Tourenportalen wie GPSies, Outdooractive oder Komoot oder auch in Wanderführern. Den Track lädst du am besten auf deine GPS-Uhr.

#2 So erkennst du gute Trailrunning-Laufschuhe

Es gibt nicht den einen perfekten Trailrunningschuh für jeden Fuß und jedes Terrain. Aber: Gute Exemplare erkennst du an einer profilierten, griffigen Außensohle, einem stabilen Fersenbereich und einer zuverlässigen Schnürung. Als Faustregel gilt: Je weicher und matschiger der Untergrund, umso grobstolliger sollte das Profil der Sohle sein. Je felsiger das Gelände, umso wichtiger ist eine ausreichende Dämpfung und ein Schutz gegen spitze Steine, Wurzeln & Co.

#3 Mit Laufrucksack läuft’s besser

Frau beim Trailrunning
Trailrunning Trinkrucksack von Camelbak
Faltbare Trailrunning Stöcke von Leki
Garmin Fenix 5 Plus GPS Uhr

Gerade im Gebirge kann das Wetter schnell umschlagen und im Notfall musst du dir selbst helfen können. Handy, Wasser, Energiegels oder -riegel, wasserdichte Regenjacke, Erste-Hilfe-Set mit Rettungsdecke und Stirnlampe gehören deshalb zur Pflichtausrüstung (übrigens auch bei vielen Trailrunning-Veranstaltungen). Um all das möglichst komfortabel zu transportieren, empfiehlt sich ein Laufrucksack. Der sitzt ähnlich wie eine Weste eng am Oberkörper und stört deshalb beim Laufen nicht. 10 bis 15 Liter Kapazität reichen übrigens völlig aus. 

#4 Schritt für Schritt zum Ziel

Das wichtigste zur Lauftechnik auf dem Trail: Schau nicht auf deine Füße, sondern „scanne“ das Gelände mit deinen Augen einige Meter im Voraus. Bergauf laufen strengt an, keine Frage. Doch mit kleinen, schnellen Schritten geht es deutlich leichter. Lande auf dem Vorfuß, um die Federkraft deiner Wadenmuskulatur zu nutzen. Wenn es besonders steil wird, ist es übrigens effizienter, in den Wanderschritt zu wechseln. Bergab gilt ähnlich wie beim Mountainbiken: Bloß nicht krampfhaft bremsen! Vertraue deinem Instinkt und finde deinen Flow.

#5 Laufen mit Stöcken: Allrad-Antrieb für Trailrunner

Faltstöcke sind ein super Hilfsmittel, um im Gelände auf Touren zu kommen. Bergauf entlastest du mit ihnen deine Waden- und Oberschenkelmuskulatur. In besonders steilen Anstiegen kannst du die Doppelstock-Technik einsetzen, um deine Armkraft in Vortrieb zu verwandeln. Bergab nutzt du die Stöcke, um die Balance zu halten. Stoße dich dazu im Scheitelpunkt der Kurve mit dem innenliegenden Stock ab. Am Anfang ist das ziemlich ungewohnt, aber Übung macht den Meister.

Trailrunnerin nutzt Stöcke
GPS Uhr beim Trailrunning
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