So war der SportScheck RUN in Dresden 2019

„Zwischen ‚Heute schaffe ich Bestzeit‘, ‚Lauf abbrechen‘, ‚Hauptsache ankommen‘ und absoluten Glücksgefühlen lagen zeitweise nur Minuten“ – Community Reporterin Yvonne berichtet von ihrem Lauferlebnis beim RUN in Dresden.
SportScheck Run Stadtlauf Dresden

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Yvonne entstanden. Du bist begeisterter Läufer, schreibst gut und möchtest auch Community Blogger für den SportScheck RUN in deiner Stadt werden? Dann schreib uns in einer Nachricht auf Facebook, warum du der perfekte rasende Reporter für uns bist.

Das Pfingstwochenende 2019 stand ganz im Zeichen vom Laufen. Der SportScheck RUN in Dresden stand auf meiner Agenda. Nachdem ich im letzten Jahr bereits am RUN in Leipzig teilgenommen hatte, wollte ich in diesem Jahr unbedingt auch in meiner Heimatstadt starten. Es ist doch immer wieder etwas ganz Besonderes, die eigene Heimat laufend wiederzuentdecken – vor allem, wenn man lange nicht vor Ort war.

Yvonne beim Run in Dresden
Yvonne war für uns als rasende Reporterin in Dresden

It’s Race Day!

Am Race Day war morgens auf den Straßen nicht viel los, sodass wir gut in Dresden auf dem Altmarkt ankamen. In der Altmarkt-Galerie Parkgarage konnte man als Teilnehmer an diesem Tag kostenfrei parken. Ein klasse Service, der von vielen gut angenommen wurde.

Meine Startunterlagen hatte bereits meine Schwägerin am Vortag abgeholt. An den Abholzelten gab es, soweit ich erkennen konnte, aber auch am Race Day keine langen Wartezeiten. Mit im Startpaket enthalten: Die Event-Shirts, die jährlich farblich variieren. In diesem Jahr sind sie Blau. Mir gefallen sie sehr gut und meine normale Größe passte prima.

Nachdem der Kinder- und Bambini Lauf sowie der 5km Lauf beendet war, stand mein 10km Lauf an. Vor solchen Läufen bin ich immer unheimlich aufgeregt. Nachdem der Startschuss jedoch gefallen ist, ist die Aufregung blitzartig wieder verflogen.

Startbeutel und Outfit für den SportScheck Stadtlauf in Dresden

Der RUN durch Dresden

Um 10.30 Uhr war Startschuss - immer wieder ein Highlight und absolut gänsehauttauglich! 3, 2, 1, RUN! Bei recht warmen Temperaturen ging es nach einem gemeinsamen Warm-Up vor der SportScheck-Bühne für die Läufer der 10km Strecke durch die Dresdner Altstadt, entlang der Elbe, über die Waldschlößchenbrücke, die Carolabrücke und durch den Fürstenzug zurück ins Ziel. Eine wirklich sehr schöne Strecke.

Ich hatte für diesen Lauf geplant, mich einem Garmin Pacemaker anzuschließen. Der Pacemaker lief mit rockiger Musik, die aus den Boxen im Rucksack schallte, ein kontinuierliches Tempo und verschafft dem Läufer somit die Möglichkeit, die angestrebte Zeit zu schaffen – ohne vielleicht am Anfang zu schnell zu starten. Ich bin nämlich auch so ein Kandidat, der sich anfangs von der Masse mitziehen lässt und viel zu schnell losläuft…

Die ersten vier Kilometer konnte ich dem Pacemaker meine Treue halten, dann merkte ich, es läuft nicht wie geplant (ist ja meistens so, wenn man sich was vorgenommen hat). Ich konnte einfach das Tempo nicht mehr halten und ließ mich zurückfallen. Zwischendurch musste ich dann ganz schön mit mir kämpfen – zwischen „Heute schaffe ich Bestzeit“, „Lauf abbrechen“, „Nie wieder“, „Hauptsache ankommen“ und absoluten Glücksgefühlen lagen zeitweise nur Minuten. Die Hitze machte mir schwer zu schaffen.

Läuferin beim Stadtlauf in Dresden
Zuschauer beim SportScheck Run Dresden
Motivierten auch bei größter Hitze: die Zuschauer in Dresden

Linderung verschafften die Zuschauer an der Strecke, die alle Läufer gleichermaßen anfeuerten und motivierten, mehrere Verpflegungsstationen, verschiedene Bands und eine Beregnungsanlage der Feuerwehr. Ich glaube, das war für jeden Läufer auf der Strecke das absolute Highlight :-)

Auf der Zielgeraden

Endlich hatte ich das Ziel vor Augen, sah und hörte meine jubelnde Familie am Straßenrand stehen und schwebte ins Ziel. Naja, nicht ganz, ich schleppte mich eher die letzten Meter ins Ziel. Allerdings brachte ich noch Siegerposen und ein Lachen zustande - die Familienfotos waren gesichert.

Ich liebe dieses Gefühl, es ist der Kick, der das Laufen zu einem besonderen Erlebnis werden lässt.

Endlich im Ziel, die wunderschöne Medaille erhalten, waren alle meine negativen Gedanken und Qualen sofort vergessen. Es ist einfach jedes Mal ein unglaubliches Glücksgefühl – man hat seinen inneren Schweinehund besiegt, hat bis zum Schluss gekämpft, ist an seine persönlichen Grenzen gekommen und hat nicht aufgegeben. Ich liebe dieses Gefühl, es ist der Kick, der das Laufen zu einem besonderen Erlebnis werden lässt – es ist wie die Sahne auf dem Kuchen.

Im Ziel mit der Medaille beim SportScheck Run Dresden

Die umfangreiche Zielverpflegung mit Wasser, Bananen, Isotonischen Getränken, Laugenstange und Erdinger Alkoholfrei geben mir anschließend meine Energie zurück. Für mich war es ein super schöner, sportlicher Tag mit der besten Unterstützung, die man sich denken kann - Familie, Zuschauer, Helfer, Moderatoren, Fotografen und natürlich alle Läufer von Dresden. Danke für diesen tollen Tag - es war mit Sicherheit nicht mein letzter SportScheck Lauf – Leipzig, ich komme!

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